13.05.2019 - 14:12 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Jesus, der gute Hirte

13 Kinder haben sich in der Pfarrei Sankt Martin Pullenreuth auf ihren wichtigen Tag im Leben vorbereitet. Am Sonntag war es nun soweit: Sie empfingen die Erstkommunion unter dem Motto "Der gute Hirte".

Die Erstkommunionkinder der Pfarrei Pullenreuth mit Pfarrer Josef Waleszczuk.
von Autor TWGProfil

Die Kirche war mit schönen Blumen geschmückt, auf dem Seitenaltar war ein großes Bild von Jesus zu sehen, dem guten Hirten. Unter dem Banner waren kleine Bilderrahmen mit den Fotos der Erstkommunikanten aufgestellt: lauter kleine Schäfchen. Die Kommunionmütter hatten die Kinder auf diesen Tag sehr gut vorbereitet.

Den feierlichen Gottesdienst gestalteten die acht Mädchen und fünf Jungen selbst: Lara Mai, Pia Reger, Sophia Söllner, Luka-Marie Wenzel, Emma-Marie Beierkarre, Lea König, Mia Anzer, Lorena Anzer, Niklas Greger, Tom Franke, Paul Pinzer, Jannik Müller und Max Pinzer trugen die Lesungen vor, die Bußgedanken, das Dankgebet und die Fürbitten. Diese lasen auch die Eltern Ina Söllner, Susanne Mai und Christoph Reger.

Pfarrer Josef Waleszczuk ging in seiner Predigt auf die Einleitung des Gottesdienstes, die die Kinder übernommen hatten. "Du kennst jeden von uns", sagten sie, und "Du hast unsere Namen in deine Hand geschrieben". Der Geistliche erinnerte die Buben und Mädchen an ihre Taufe, damals hatten sie auch ein weißes Kleid getragen, dies sei "ein besonderes Symbol und eine ganz besondere Würde". Pfarrer Waleszczuk erklärte den Kindern, dass sie Kinder Gottes geworden sind, als sie beim Namen gerufen wurden. Auch die Lesungen griffen das Thema auf. "Du bist mein Hirte, ich brauche keine Angst zu haben", zitierte der Pfarrer die Kinder. Leider gebe es heutzutage viele Sorgen, ob in der Arbeit, Schule, durch Unruhen und Situationen, in denen man sich unsicher fühlt.

Aber ein "guter Hirte" kümmere sich gut um seine Schafe. Die Schafe kennen seine Stimme, sie folgen nicht jedem. Heute sei unsere Welt sehr laut geworden, man dürfe die Stimme Jesus nicht überhören. Der Geistliche hatte noch einen Wunsch: Die Kinder sollen dank der Kommunion eine innere Freude spüren - nicht nur an diesem wichtigen Tag, sondern das ganze Leben.

Anschließend erneuerten die Jugendlichen ihr Taufversprechen, die Kommunionkerzen wurden an der Osterkerze entzündet. In einem Sprechspiel griffen die Kinder das Thema "Der gute Hirte" auf. Sie brachten die Gegenstände mit, die ein "guter Hirte" braucht: Schafe, Hirtenstab, Hirtenmantel und -hut, Tischdecke, ein Krug mit Wasser, die Hostienschale und einen Kelch. Zum Schluss sagten sie: "Eingeladen zum Gastmahl sind alle. Auch die schwarzen Schafe. Denn Gott liebt jeden Menschen - so wie er ist."

Den Gottesdienst umrahmte der Kirchenchor Sankt Wolfgang. Während die Kommunionkinder zum ersten Mal die Hostie in Händen hielten, sang der Chor unter der Leitung von Alexander Hecht ein englisches Lied mit dem Titel "Let us break bread together". Auch mit "Ich will dir danken Gott, ich will dir singen Gott" und "Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen" glänzten die Sänger. Pfarrer Waleszczuk bedankte sich beim Kirchenchor, seinem Leiter Alexander Hecht und allen, die die Kirche und den Gottesdienst so schön vorbereitet hatten. Da an diesem Sonntag auch Muttertag war, dankte der Geistliche auch allen Müttern und gedachte der bereits verstorbenen. Zum Schluss ertönte eindrucksvoll das imposante Lied "Großer Gott, wir loben dich".

Die Erstkommunikanten der Pfarrei Pullenreuth mit Pfarrer Josef Waleszczuk
"Jesus ist mein Hirte", war das Thema der Erstkommunion in Pullenreuth
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