17.05.2021 - 11:11 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Kommunion in Pullenreuth: "Jeder ist einmalig"

Strahlende Gesichter beim Gruppenfoto nach dem Festgottesdienst: die Pullenreuther Kommunionkinder mit Pfarrer Josef Waleszczuk.
von Autor TWGProfil

Die Corona-Pandemie ist noch immer präsent. Auch die Feierlichkeiten zur Erstkommunion dürfen nicht wie gewohnt stattfinden. Die Pfarreiengemeinschaft Neusorg-Pullenreuth hat sich für zwei Termine entschieden: Die eine Hälfte der Erstkommunikanten durfte im Mai erstmals an den Tisch des Herrn treten, die zweite Hälfte dann am 15. August.

Drei Mädchen und sechs Jungen empfingen am Sonntag in der Sankt-Martin-Kirche in Pullenreuth ihre erste heilige Kommunion. Pfarrer Josef Waleszczuk begrüßte die Kinder mit ihren Eltern, Großeltern und Verwandten in der frisch renovierten Pfarrkirche, die hell erstrahlte und mit schönen Blumen geschmückt war.

Auf dem Seitenaltar erschien auf einem großen Banner das diesjährige Thema "Jesus ist mein Hirte". Darunter waren kleine selbstgebastelte Schafe mit den Fotos der Kommunionkinder zu sehen.

Zu Beginn des feierlichen Gottesdienstes erklang das Lied "Ehre sei Gott und den Menschen Frieden". Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst von Organist Alexander Hecht, der mit Martina Nickl gleichzeitig den Gesang übernahm. Pfarrer Waleszczuk sprach von der Vorfreude auf den Heiligen Geist und über die Dankbarkeit für die Gegenwart Gottes, als er Levi Bayer, Nicolas Bayer, Felix Haider, Julius Philbert, Lena Plannerer, Luca Schubert, Julia Söllner, Laura Wegmann und Finn Winter herzlich begrüßte: "Gott ruft uns beim Namen."

In seiner Predigt ging der Geistliche darauf ein, "dass jeder Mensch zu den Schafen Gottes gehört und wir auf den Hirten hören sollen, auf Jesus". "Das Schaf ist bildlich, es geht um Vertrauen, wir wollen geliebt werden. Nur wer Liebe empfängt, kann auch Liebe geben." Pfarrer Waleszczuk sagte den Kindern, dass sie von ihren Eltern und Großeltern geliebt werden - "und das ist das Fundament des Lebens". Der Geistliche legte Wert auf das Gebet zum diesjährigen Motto der Erstkommunion, Psalm 23: "Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen."

"Die Freundschaft mit Jesus hält fürs ganze Leben", sagte der Pfarrer. "Leider ist dieses Jahr vieles nicht so wie immer aufgrund der Corona-Pandemie, aber der wichtigste Gast ist da, der gute Hirte." Der Geistliche erklärte den Kindern, dass die Kommunionkerze symbolisch für das Leben stehe: "Jeder ist einmalig."

Als die Kommunionkinder ihr Taufversprechen erneuerten, erklang das Lied "Fest soll mein Taufbund immer stehen", gesungen von Alexander Hecht und Martina Nickl. Zwei Väter der Kommunionkinder, Johannes Söllner und Bernd Schubert, durften die Kommunionkerzen an der Osterkerze anzünden. Die Fürbitten lasen die Geschwister Patrick Wegmann und Isabella Bayer, die Lesung übernahm Silke Bayer. Martina Nickl begeisterte mit ihrem Sologesang des Liedes von Leonard Cohen "Hallelujah". Auch mit Alexander Hecht entzückte die Sängerin die Zuhörer, zum Beispiel mit dem Stück "Ein Licht, in dir geborgen".

Zum Schluss des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Waleszczuk bei den Musikern und sagte allen "vergelt's Gott, die die Vorbereitungen für das schöne Fest übernommen hatten. Er lud die Kinder zur Dankandacht für den Nachmittag ein und lobte sie, dass sie so brav waren. Nach dem Segen erklang das Lied "Großer Gott, wir loben dich".

"Jesus ist mein Hirte" lautete das Motto der Erstkommunion in Pullenreuth.
Die Fotos der Erstkommunikanten auf kleinen Schäfchen.

 

 

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