28.11.2019 - 13:09 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Räte wollen Gemeinde gemeinsam voranbringen

Die Pullenreuther Gemeinderäte mit Bürgermeister Hubert Kraus kamen im Tagungszentrum am Fuße der Burg Falkenberg zusammen, um über die Zukunft des Ortes zu sprechen.

Die Gemeinderäte und der Bürgermeister von Pullenreuth besprachen in einem Seminar, wie es mit der Gemeinde weitergehen soll.
von Externer BeitragProfil

Wie und wohin soll sich die Gemeinde Pullenreuth in den kommenden Jahren entwickeln? Wo liegt das vielversprechendste und nachhaltigste Wachstums- und Entwicklungspotential? Der Wettbewerb unter den Gemeinden, die Attraktivität des eigenen Ortes für junge Menschen zu erhöhen, für die älteren Einwohner eine zufriedenstellende Grundversorgung zu schaffen und für Unternehmen die erforderliche Infrastruktur für eine nachhaltige Ansiedlung sicherzustellen, ist schon lange entbrannt und noch immer in vollem Gange.

Vor diesem Hintergrund trafen sich die Pullenreuther Gemeinderäte mit Bürgermeister Hubert Kraus im Tagungszentrum am Fuße der Burg Falkenberg. Unter der Anleitung und Begleitung des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE), das mit den SDL-Stammreferenten (Schule der Dorf- und Landentwicklung) Erik Bergner und Frank Langguth ebenfalls vertreten war, stellten sich die Teilnehmer den gemeinsam entwickelten Themen und Schwerpunkten. Im Laufe des Tages wurden verschiedene Ziele und Leitlinien erarbeitet. Stärken und Schwächen sowie offene und bereits abgeschlossene Projekte der Gemeinde wurden skizziert und aktiv diskutiert.

Im Fokus liegen künftig unter anderem die Dorferneuerung in den Ortsteilen Lochau und Trevesen, Infrastrukturmaßnahmen, Ansiedlung von mittleren und kleinen Gewerbebetrieben und Ausbau des Tourismus. Ein als sehr wichtiges Thema wurde auch die Leerstandbeseitigung in den Ortskernen erkannt. Dies sei ebenfalls ein Gebot der Stunde und dürfe keinesfalls vernachlässigt werden. Man müsse die Einwohner der Gemeinde und die vielfältige Vereinsstruktur mit einbinden, um zukünftige Themen und Projekte zielführend abarbeiten zu können. Jeder Bürger sollte sich deshalb ermutigt und angesprochen fühlen, sich aktiv an der Entwicklung von zukunftsfähigen Konzepten wie der Dorferneuerung zu beteiligen. Jede konstruktive Anregung und alle dem Gemeinwohl dienenden Gedanken seien erwünscht und bildeten eine wertvolle und willkommene Unterstützung für die Arbeit des Gemeinderates.

Unterstützung wird das Gremium auch vom ALE mit den entsprechenden Ämtern erhalten, um die Gemeinde in eine bürgerfreundliche und prosperierende Zukunft zu führen. Am Ende des Seminars waren sich die Gemeinderäte einig, die fixierten Punkte gemeinsam über die Parteigrenzen hinweg zu verfolgen. Weiterführende Treffen, die auf diesem Termin aufbauen, sollen nach den Kommunalwahlen im März nächsten Jahres folgen.

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