Bei schönem, sommerlichen Wetter hielten die Steinwaldmusikanten aus Pullenreuth unter der Leitung von Dirigent Johannes Hecht ihre alljährliche Serenade ab. Bei der Begrüßung ging Vorsitzende Marina Scherm auf die zahlreichen Konzerte und Auftritte ein, die ihre Kapelle in den letzten 66 Jahren absolviert hat. Sie sagte, dass heuer die Sommerserenade zum 30. Mal stattfindet. Begonnen hatte alles im Anwesen Weyh. Jetzt ist sie schon jahrelang in der „Grünen Mitte“ in Pullenreuth.
Ferner begrüßte sie die drei Ehrenmitglieder Erwin Becher, Hans Hecht und Josef Rosenberger und Ehrendirigent Lothar Scharf. Unter den Gästen war Neusorgs Bürgermeister Oliver Becher und für den entschuldigten Pullenreuther Bürgermeister Hubert Kraus war dritter Bürgermeister Alexander Hecht da.
Zwischen Polka und Udo Jürgens
Die Bläser starteten die Serenade mit einer Eröffnungspolka „Gruß ans Weinviertel“ arrangiert von Gernot Kahofer. Im Anschluss nahmen die Musiker die Gäste mit auf die Reise in die Zeit der Habsburger Monarchie. Mit „Kaiserin Sissi“ aus der Feder von Timo Dellweg und „Mit Herz dabei“ von Alexander Pfluger erklang ein schwungvolles und elegantes Werk. Den Abschluss dieses Programmblocks bildete die „Polka ins Glück“ von Anton Gälle.
Als nächstes unterhielten die Blasmusikanten die Gäste mit einem Medley von Udo Jürgens, arrangiert von Kurt Gäble. Die Musiker wechselten dann in die traditionelle Blasmusik mit Stücken wie „Großje`s Walzer“ von Lucas Kassner.
Vielfältiges Programm
Zwischen den einzelnen Stücken stellte jeweils ein Mitglied der Blaskapelle die Register vor, angefangen vom Holzregister, weiter mit dem „hohem Blech“, dem „tiefen Blech“ und dem „Schlagwerk und Tuben“. Mit einem Spruch wurde Dirigent Johannes Hecht vorgestellt: „ohne Dirigenten ist es schöner - mit Dirigenten aber sicherer.“
Im dritten Block spielten die Musiker die „Herz-Schmerz-Polka“, „Sag nicht Adieu“ und „Blaue Augen“. Im vierten Teil folgte dann „Blumengrüße“, „Zwei Schwestern“ und „Schöne Jahre“, bevor die Schlussrunde eingeleitet wurde. In abendlicher bzw. nächtlicher Atmosphäre verabschiedeten sich die Steinwaldmusikanten bei ihren Gästen mit Stücken wie „Amsel-Polka“ und weiteren Zugaben.














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