Pullenried bei Oberviechtach
20.12.2019 - 16:56 Uhr

Dank für die Lebensleistung

Jedes Jahr wird den Senioren der ehemaligen Expositurgemeinde St. Vitus in Pullenried mit einer adventlichen Feier für ihr Lebenswerk gedankt.

Als älteste anwesende Senioren bei diesem Pfarrfamiliennachmittag sind in diesem Jahr (vorne von links) Johann Wolf sen. und Margarete Landgraf mit jeweils 83 Jahren geehrt worden, wozu (hinten von links) Bürgermeister Heinz Weigl, Pfarrgemeinderatsmitglied Franziska Scheuerer, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johann Wolf jun. und Stadtpfarrer Alfons Kaufmann gratulierten. Bilder: frd Bild: frd
Als älteste anwesende Senioren bei diesem Pfarrfamiliennachmittag sind in diesem Jahr (vorne von links) Johann Wolf sen. und Margarete Landgraf mit jeweils 83 Jahren geehrt worden, wozu (hinten von links) Bürgermeister Heinz Weigl, Pfarrgemeinderatsmitglied Franziska Scheuerer, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johann Wolf jun. und Stadtpfarrer Alfons Kaufmann gratulierten. Bilder: frd

Warum eigentlich stehen bei der Darstellung von Christi Geburt immer Ochs und Esel an der Krippe und was machen zwei Waldbesitzer, wenn sie sich gegenseitig dabei erwischen, wenn einer dem Anderen einen Christbaum gestohlen hat? Dieses Fragen wurden bei dem vom Pfarrausschuss St. Vitus organisierten Seniorennachmittag im Gasthaus Greber beantwortet.

Zunächst aber begrüßte der Pfarrausschussvorsitzende Hans Wolf jun. die vielen Senioren. Wolfs besonderer Dank galt dem Pullenrieder Kirchenchor unter Leitung von Rudolf Teplitzky, der sich diesen Nachmittag immer freihält, um den Senioren mit seinem Gesang eine Freude zu machen und ihnen für ihre Lebensleistung zu danken, die sie für die kirchliche und politische Gemeinde, aber auch mit der Erziehung ihrer Kinder erbracht haben. In seinem Eingangslied erinnerte der Kirchenchor an „Dös letzte Joahr“ und erfreute die Senioren mit Liedern wie „Das Licht der Welt“. Gemeinsam wurde das „Langauer Lied“ angestimmt.

Stadtpfarrer Alfons Kaufmann warf die Frage auf, warum eigentlich bei der Darstellung von Christi Geburt im Stall von Bethlehem immer Ochs und Esel neben der Krippe stehen. Dies sah Pfarrer Kaufmann in einem Bibelwort begründet, in dem steht, dass der Ochs seinen Herrn und der Esel seine Krippe kennt, was auch für uns Menschen mit dem Erkennen von Christus als unseren Herrn und unserer Heimat zutreffen sollte.

Bürgermeister Heinz Weigl dankte den Senioren für die vielen Mühen, mit denen sie oft den guten Weg für ihre Nachfahren geebnet haben.

Eine heitere Weihnachtsgeschichte trug Pfarrgemeinderatsmitglied Franziska Scheuerer zu diesem Nachmittag bei, denn sie erzählte von den beiden Nachbarn, dem Michlbauer und dem Stef-flbauer, die sich überhaupt nicht mochten und von denen jeder des Anderen Splitter in dessen Auge und den Balken im eigenen Auge nicht sah. Vielleicht, so Scheuerers Resümee, sollte man hin und wieder mit Nachbarn oder Widersachern einfach das Gespräch suchen.

Einer der Höhepunkte des Nachmittags ist immer die Ehrung der an diesem Nachmittag anwesenden ältesten Senioren. In diesem Jahr waren es Margarete Landgraf und Johann Wolf sen. mit jeweils 83 Jahren, denen Hans Wolf jun. zum Dank fürs Kommen ein Präsent überreichte.

 
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