Schon am Nachmittag geht es am "Naschn Pfinsta" in der Faschingshochburg Pullenried mit dem "Fasching Ausackern" so richtig los. Die Männer ziehen nach dem Ausackern zum "Vorglühen" für den Abend zum "Bräu" ins Gasthaus Dobmeier. Die Frauen schlüpfen in ihre Masken für den Weiberfasching des Gartenbauvereins im Gasthaus Greber. Er ließ auch in diesem Jahr keine Wünsche offen.
Gemäß dem Motto "Der wilde Westen in Pullenried" kamen viele Western-Girls in den "Greber-Saloon", wo die beiden "Oberpfalz-Schlawiner" zünftig zum Tanz aufspielten, aus der Männerwelt die "Bergvagabunden" dazu holten und zu Schunkelrunden einluden.
Einige "Kopfgeldjäger" und "Goldgräber" hatten es am Beginn des Abends nicht auf Kopfgeld oder Nuggets abgesehen, sie hielten nach den hübschen Köpfchen der bunt maskierten Damen Ausschau. Doch dieser Zahn wurde ihnen bald gezogen, denn als die "Roußerer" vom Bräu her kamen, waren die Damen wieder in "bewährten Händen" und ließen sich in die Kellerbar entführen.
Gleich zu Beginn kündigte GOV Vorsitzende als Überraschungsgäste des Abends die "Pullenrieder Line- Dancers" an, die eine Kostprobe ihres Könnens gaben und gerne auch den Wunsch nach Zugaben erfüllten. Viele Indianerinnen, aus verschiedenen Stämmen kommend, hatten ihren Wigwam verlassen und sprachen ausnahmsweise einmal dem "Feuerwasser" mächtig zu. Die anwesenden Sheriffs wachten aber mit dem Colts im Holster darüber, dass die Gesetze nicht überschritten wurden. So wurde aus dem "wilden Westen" eher eine zünftige Faschingsgesellschaft, die es verstand ausgelassen zu feiern.


















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