Pullenried bei Oberviechtach
16.08.2018 - 12:06 Uhr

Mit Profi am Herd

Spitzenkoch Andreas Meier weiß, wie Bolognese gelingt. 14 Kinder können es ihm jetzt nachmachen, denn sie haben bei der Zubereitung nicht nur zugeschaut.

14 Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren werkelten beim Kochkurs des Spitzenkochs Andreas Meier in seinem „Grünen Gut“ und hatten dabei viel Spaß. weu
14 Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren werkelten beim Kochkurs des Spitzenkochs Andreas Meier in seinem „Grünen Gut“ und hatten dabei viel Spaß.

(weu) Einmal ohne Mama und Papa, aber dafür mit einem Spitzenkoch in der Küche zu werkeln, das machte den 14 Kindern sichtlich Spaß. Im Ferienprogramm nahmen sie am Kinderkochkurs mit Andreas Meier in seinem „Grünen Gut“ teil. Ausgestattet mit einer kleinen Kochschürze machten sich die Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren sogleich ans Werk. Da es selbstgemachte Spaghetti mit Hackfleischsauce nach dem Rezept des Spitzenkochs geben sollte, war viel zu tun.

Da mussten Champignons und Karotten in Scheiben geschnitten werden, Tomaten und Zwiebeln wurden gewürfelt. Für eine echte Bolognese durfte der geriebene Parmesan natürlich nicht fehlen. Da die Spaghetti ebenfalls selbst produziert wurden, schlugen die Kinder 60 Eier auf und vermengten sie mit den übrigen Zutaten zu einem Nudelteig, der mit der Nudelmaschine ausgerollt wurde. Eine Grundsauce, die aus gerösteten Knochen, Gemüse und Kräutern hergestellt wurde, gab dem angebratenen Hackfleisch den nötigen Pfiff.

Natürlich wurden Kräuter wie Giersch, Rosmarin und Thymian verwendet, die gemeinsam gesammelt wurden, schließlich kochte man in Meiers Kräuterschule. Immer wieder vermittelte der Koch, der von Ehefrau Jeanine unterstützt wurde, neben dem Kochen auch Grundlagen der Küchenhygiene. So lernte der Nachwuchs, dass man die verwendeten Kochutensilien wegen möglicher Salmonellengefahr sofort säubern muss. Auch die Arbeitsplatte sollte immer abgewischt werden. Nach dem Kochen mussten die Kinder den Tisch decken und den Service übernehmen, um die Eltern zum Mittagessen mit dem leckeren Nudelgericht zu verwöhnen. Der Abwasch dagegen wurde ihnen erspart. Das Ambiente im „Grünen Gut“, der Profi am Herd und sein pädagogisches Geschick ließen das Kochen gar nicht als Arbeit erscheinen.

 
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