14.07.2020 - 14:54 Uhr
Raigering bei AmbergOberpfalz

34 Jahre die Geschicke des Pfarrgemeinderates geleitet

Für Pfarrer Eduard Kroher war es eine besondere Ehre Ludwig Donhauser aus Raigering die Bischof- Johann-Michael-von-Sailer-Medaille im Namen des Diözesanbischofs Rudolf Voderholzer zu überreichen. Dies aus gutem Grund.

Das Amt des Pfarrgemeinderatssprechers wurde in jüngere Hände abgegeben. Ludwig Donhauser (Zweiter von links) mit seine Frau Waltraud, und Pfarrer Eduard Kroher (links) sowie PGR-Sprecherin Kerstin Püschl (rechts).
von Alfred SchornerProfil

Am Ende des Sonntagsgottesdienstes in der Pfarrkirche St. Josef in Raigering gab es eine gelungene Überraschung als Geste des Dankes und Anerkennung. Ludwig Donhauser ist Mitglied des Pfarrgemeinderates Aschach-Raigering und gestaltet bereits seit über drei Jahrzehnten das Leben und die Entwicklung der Pfarrgemeinde an dessen Spitze mit. 1986 in das Laiengremium gewählt, wurde er bei der konstituierenden Sitzung als 2. Vorsitzender gewählt, um nach zwei Wahlperioden das Amt des Vorsitzenden, später nach Umbenennung als Sprecher des Pfarrgemeinderates zu übernehmen. Inzwischen sind weitere 24 Jahre vergangen, in denen er die in der Pfarrei tätigen Pfarrer in seiner Verantwortung für die seelsorgerische Arbeit unterstützte und inhaltliche und strukturelle Akzente setzte. Der Raigeringer Pfarrer würdigte seine Verdienste in den vielen Jahren, welche er mit seinem Team leistete. Sei es nun bei den jährlichen Vorbereitungen routinemäßiger kirchlicher Hochfeste, bei den Priesterjubiläen von Pfarrer Franz Reich und Pfarrer Albert Schlaffer oder bei der Primiz von Stadtpfarrer Dekan Markus Brunner gewesen. Neben zahlreichen Sitzungen dürften auch die Feierlichkeiten anlässlich des 25- und 40-jährigen Bestehens des Pfarrzentrums Donhauser in Erinnerung bleiben. Erfreulich ist es aber für Pfarrer Kroher, dass Donhauser weiterhin seine langjährigen Erfahrungen im Gremium einbringt und dass er auch im Festausschuss für das 50-jährige Jubiläum des Pfarrzentrums seinen Platz einnimmt. Dieses soll im nächsten Jahr begangen werden. Seine Nachfolgerin im Amt, Kerstin Püschl, weiß sehr wohl in welche Fußstapfen sie getreten sei. Sie versicherte aber in seinem Sinne und zum Wohle der Pfarrei den Pfarrer in seinen seelsorgerischen Aufgaben zu beraten und zu unterstützen. Symbolisch überreichte sie ihm das Modell eines Apfelbaumes, der später zur Pflanzzeit in seinem Garten eingebracht wird, zur Erinnerung an seine ehrenamtliche langjährige Tätigkeit. Die Überraschung war gelungen, Ludwig Donhauser, blickte in seinen Dankesworten auf eine schöne Zeit zurück, die Arbeit hätte ihm Spaß gemacht. In den dargebrachten Lobeshymnen wolle er aber alle Mitglieder der vergangenen neun Wahlperioden mit einschließen. Ohne die aktive Mitarbeit aller und das Vertrauen der Pfarreimitglieder wären die Leistungen nicht machbar gewesen.

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