Schwindelfreie Kameraden

Die Ausflügler der Krieger- und Soldatenkameradschaft kommen weit herum. Ihr Ziel ist der Bayerische Wald. Am Ende landen sie noch im Steinwald.

Der erlebnisreiche Ausflug macht hungrig. Gut, dass die Organisatoren der Krieger- und Soldatenkameradschaft einen Stopp beim Steinwaldhaus eingeplant haben.
von Autor HAIProfil

Im Nationalpark Bayerischer Wald und im Glasdorf Arnbruck waren die Kameraden der Krieger- und Soldatenkameradschaft einen Tag lang unterwegs. Dabei tauchten sie nicht nur in die Natur und Handwerkskunst ein, sondern verbanden den Ausflug auch mit kulinarischen Leckerbissen.

Zunächst begaben sie acht bis 25 Meter über dem Waldboden auf den 1,3 Kilometer langen Baumwipfelpfad bei Neuschönau. Sieben Lernstationen brachten den Teilnehmern Leben und Lebensformen des Waldes anschaulich und lebendig näher. Vom gigantischen Turm bot sich ihnen in 44 Metern Höhe ein einzigartiger Panoramablick über den Bayerischen und Böhmischen Wald vom Lusen bis zur Rachel. Von hier führte der Pfad zurück zum Hans-Eisenmann-Haus. Die kleinen Besucher durften an den Erlebnisstationen mit Seil- und Wackelbrücken, Trapezen und Balancierbalken entlang des Weges ihrer Abenteuerlust freien Lauf lassen.

Gestärkt vom Weißwurstfrühstück auf dem Rastplatz ging es weiter nach Arnbruck zum Glasdorf Weinfurter. Hier tauchten die Ausflügler nicht nur ein in die bewegte Geschichte des früheren Bauerndorfes und seiner Entwicklung zum Glaszentrum des Bayerischen Waldes für Gastronomie-, Kirchen- und Gartenglas. 200 Mitarbeiter in 13 Berufszweigen sind hier heute beschäftigt.

Bei einem Rundgang faszinierten die Ramlesreuther nicht nur die Glasskulpturen auf dem weitläufigen Gartengelände. In den Werkstätten warfen sie einen Blick hinter die Kulissen der Glasschleiferei, Gravurabteilung und Glasperlenherstellung, in der Glashütte schauten sie den Glasbläsern über die Schulter. Der Heimweg führte über den Steinwald, wo in Pfaben zum Abendessen Station gemacht wurde.

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