Der Großvater mäht den Rasen, der 3-jährige Enkel schaut zu. Als der Opa den Rasenmäher kurz ausmacht, um den Fangbehälter zu leeren, passiert es: Der Enkel spielt an den Hebeln für die Schnitthöhe, klemmt sich Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand ein und trennt sich diese mit den scharfen Kanten des Hebels ab. Mutter und Großvater sammeln die abgetrennten Fingerglieder ein, kühlen diese und eilen ins Universitätsklinikum Regensburg (UKR). Dort gelingt es den Chirurgen, die abgetrennten Gliedmaßen in einer mehrstündigen Operation wieder anzunähen.
Wie bei fast allen medizinischen Notfällen spielte laut Mitteilung aus dem Universitätsklinikum "der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle". „Hätte seine Mutter nicht so hervorragend reagiert, hätten wir die Finger vermutlich nicht retten können. Diese schnelle Reaktion hat die Heilungschancen deutlich erhöht“, bilanziert Prof. Lukas Prantl. Laut Prognose kann der 3-Jährige nach etwa sechs Wochen beginnen, die Finger zu bewegen, heißt es aus dem Klinikum.













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