Die Fliegerbombe in Regensburg ist entschärft. Das teilte der Pressesprecher des Oberpfälzer Polizeipräsidiums, Florian Beck, am Dienstagabend mit. "Alle Sperren sind aufgehoben. Die Bewohner können zurück in ihre Häuser", schrieb er in einer Pressemitteilung. Circa 250 Einsatzkräfte waren den Tag über beschäftigt. Über Facebook bedankte sich die Polizei für das Verständnis und die Geduld der Betroffenen.
Nach dem Fund der Fliegerbombe in der Regensburger Fleischmannstraße hatte das Polizeipräsidium Oberpfalz am Dienstagnachmittag eine Notunterkunft in der Donau-Arena eingerichtet. Betroffene, die Hilfe oder einen Transport brauchten, konnten sich über ein Bürgertelefon Unterstützung holen. Von der Evakuierung waren rund 2100 Anwohner betroffen. Diese war laut Polizei um 19.10 Uhr beendet. Da der Sperrradius auf 700 festgelegt wurde, riegelten die Einsatzkräfte auch die Donaustaufer-Straße zwischen der Armin-Wolf-Arena und dem Kreisverkehr an der Von-Heyden-Straße ab. Auch die Donau war zwischenzeitlich für die Schifffahrt gesperrt.
Zuvor war am frühen Nachmittag bei Bauarbeiten in der Fleischmannstraße der rund 250 Kilo schwere Sprengsatz entdeckt worden. Der Sprengmeister, der bereits am Vormittag vor Ort war, drängte auf eine zeitnahe Entschärfung.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.