18.06.2020 - 11:35 Uhr
RegensburgOberpfalz

Mann auf Straße erschossen

In Regensburg ist laut Polizei ein Mann getötet worden. Einen Tatverdächtigen konnten die Beamten kurze Zeit später in Tatortnähe festnehmen.

In der Furtmayrstraße in Regensburg ist laut Polizei am Donnerstagmorgen ein Mann getötet worden.
von Hanna Gibbs Kontakt Profil

Schock am Donnerstagmorgen in Regensburg: In der Nähe des Einkaufszentrums Arcaden wurde ein Mann auf offener Straße erschossen. „Kurz vor 8 Uhr wurde die Einsatzzentrale verständigt, dass eine männliche Person in der Furtmayrstraße getötet worden ist“, sagte Sprecher Anton Hagen vom Polizeipräsidium vor Ort zu unserer Zeitung. Zeugen hatten gemeldet, dass ein verletzter Mann auf der Straße liegt. Die Fahnder der Polizei konnten in unmittelbarer Tatortnähe einen Tatverdächtigen festnehmen.

Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen der Kriminalpolizei Regensburg war es kurz zuvor zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen. Mindestens ein Schuss fiel. Ein 57-jähriger Mann wurde vor Ort mit Schussverletzungen tot aufgefunden. Die beiden Männer haben sich laut Meldung der Polizei "schon länger gekannt". Das Tatmotiv sei im engeren persönlichen Bereich zu suchen.

Die Polizei leitete sofort eine groß angelegte Fahndung ein. Nur wenige Minuten später griffen die Einsatzkräfte in Tatortortnähe einen 55-jährigen Verdächtigen auf und nahmen ihn fest. Bei ihm stellten die Polizisten eine Schusswaffe sicher. Die Herkunft der Pistole sowie eine etwaige Berechtigungwird geprüft.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg und die Staatsanwaltschaft Regensburg nahmen die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts auf. Gegen den 55-Jährigen erließ der Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg Haftbefehl wegen Mordes. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Eine Obduktion wurde angeordnet. Das Bayerische Landeskriminalamt wurde zur Ermittlungsunterstützung hinzugezogen.

Die vielbefahrene Furtmayrstraße wurde nach dem Vorfall für den Verkehr gesperrt. Die Einsatzkräfte der Polizei hatten alle Hände zu tun, die zahlreichen Autofahrer, Fahrradfahrer und Fußgänger, die die Straße auf dem Weg zur Arbeit nutzen, umzuleiten. Sprecher Hagen erklärte, die Straßensperrung sei nötig, weil sie der Tatort gewesen sei und auf ihr Ermittlungen stattfinden. Ein Zelt wurde aufgebaut, um Spuren zu sichern.

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