12.10.2018 - 07:49 Uhr
RegensburgOberpfalz

Protest gegen AfD-Kundgebung in Regensburg

Die Bilanz der Polizei fällt insgesamt positiv aus. Bei der Kundgebung der AfD und der Gegendemonstration kam es zu keinen "größeren Ordnungsstörungen". Nach Ende der Veranstaltung gab es dennoch einen Vorfall mit einer Schreckschusswaffe.

von Alexander Unger Kontakt Profil

Nach Ende der Kundgebung auf dem Domplatz in Regensburg hat ein AfD-Anhänger eine Schreckschusswaffe abgefeuert. Vorausgegangen war laut Meldung der Polizei ein Vorfall mit Gegendemonstranten. Diese sollen versucht haben, das mit mehreren Personen besetzte Auto des AfD-Sympathisanten anzuhalten. "Die Unbekannten schlugen nach Angaben der Pkw-Insassen mit Fäusten auf den Pkw ein und beleidigten die Insassen", berichtet Polizeisprecher Markus Reitmeier. "Einer der Pkw-Nutzer schoss daraufhin mit einer Schreckschusswaffe aus dem geöffneten Fahrzeugfenster." Verletzt wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand.

Zu der Kundgebung waren nach Angaben der Polizei rund 70 Teilnehmer gekommen. An der zeitgleichen Gegendemonstration in der Innenstadt beteiligten sich "in der Spitze 1500 bis 2000 Teilnehmer". Der Domplatz war aus Sicherheitsgründen zeitweilig gesperrt.

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