Regensburg
10.04.2026 - 11:21 Uhr

Schaulustiger attackiert Bundespolizisten am Regensburger Hauptbahnhof

Ein 55-jähriger Mann filmte einen Rettungseinsatz am Hauptbahnhof Regensburg und griff anschließend Bundespolizisten an. Die Situation eskalierte.

Ein Schaulustiger attackierte am Hauptbahnhof Regensburg Bundespolizisten, nachdem er einen Rettungseinsatz gefilmt hatte. Symbolbild: Bundespolizei
Ein Schaulustiger attackierte am Hauptbahnhof Regensburg Bundespolizisten, nachdem er einen Rettungseinsatz gefilmt hatte.

Ein 55-jähriger Mann hat am Donnerstagabend am Hauptbahnhof Regensburg einen Rettungseinsatz gefilmt und dabei die Aufmerksamkeit der Bundespolizei auf sich gezogen. Als die Beamten den Mann aufforderten, das Filmen zu unterlassen und den Bereich zu verlassen, eskalierte die Situation, wie die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen mitteilt.

Gegen 21.10 Uhr stürzte eine Reisende am Hauptbahnhof und musste von Rettungskräften medizinisch versorgt werden. Um die Privatsphäre der Verletzten zu schützen, errichteten Bundespolizisten einen Sichtschutz. Während des Einsatzes bemerkten die Beamten einen Mann, der das Geschehen filmte. Trotz mehrfacher Aufforderung, das Filmen zu unterlassen, habe sich sich der Mann geweigert, den Bereich zu verlassen, teilte die Polizei mit.

Als die Beamten die Identität des Mannes feststellen wollten, verweigerte er die Herausgabe seines Ausweises und machte keine Angaben zur Person. Die Bundespolizisten nahmen ihn daraufhin mit zum Bundespolizeirevier Regensburg. Auf dem Weg dorthin habe der Mann die Beamten beleidigt und verhielt sich laut Polizeibericht so aggressiv, dass er gefesselt werden musste. Die Beamten aktivierten ihre Bodycam. Unterwegs zur Dienststelle trat der Mann laut Bericht einem Beamten mehrmals gegen das Schienbein und versuchte, sich absichtlich die Treppen hinunter fallen zu lassen. "Im weiteren Verlauf sperrte er sich gegen das Weitergehen und versuchte noch mehrmals, sich fallen zu lassen", so die Polizei. Die Beteiligten erlitten keine sichtbaren Verletzungen.

Auf der Dienststelle konnte die Identität des Mannes schließlich festgestellt werden. Das Bundespolizeirevier Regensburg leitete Ermittlungen wegen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs und von Persönlichkeitsrechten durch Bildaufnahmen, tätlichen Angriffs, Beleidigung und Verweigerung der Angaben zur Person ein. Der 55-Jährige verweigerte einen Atemalkoholtest. Die Staatsanwaltschaft Regensburg habe eine Blutentnahme und die Beschlagnahme des Handys angeordnet, meldete die Polizei. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann auf freien Fuß gesetzt.

Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

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