Regensburg
07.08.2026 - 10:47 Uhr

Waldbrandgefahr: Luftbeobachtung in der Oberpfalz gestartet

Aufgrund der hohen Waldbrandgefahr stehen in der Oberpfalz Luftbeobachtungen an. Ehrenamtliche Piloten und Luftbeobachter sind im Einsatz, um Brände frühzeitig zu erkennen.

Aufgrund der hohen Waldbrandgefahr sind von Samstag bis Montag ehrenamtliche Piloten und Luftbeobachter im Einsatz, um Brände frühzeitig zu erkennen. Symbolbild: Daniel Karmann/dpa
Aufgrund der hohen Waldbrandgefahr sind von Samstag bis Montag ehrenamtliche Piloten und Luftbeobachter im Einsatz, um Brände frühzeitig zu erkennen.

Wegen der aktuellen Wetterlage und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr hat das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Regensburg, Außenstelle Pielenhofen, in Zusammenarbeit mit der Luftrettungsstaffel Oberpfalz eine Luftbeobachtung angeordnet. Diese Maßnahme betrifft besonders gefährdete Gebiete in der Oberpfalz und läuft von Samstag, 8., bis Montag, 10. August, wie es in einer Mitteilung heißt.

Flugzeiten und Routen

Die Luftbeobachtung übernehmen demnach ehrenamtliche Piloten, begleitet werden sie von speziell ausgebildeten Luftbeobachtern der Feuerwehr oder Verwaltung. Die Flugzeiten sind für die Stützpunkte Schmidgaden, Regenstauf-Oberhub, Neumarkt, Cham-Janahof und Weiden-Latsch festgelegt. Die Flüge sind täglich zwischen 13 und 14 Uhr sowie 18 und 19 Uhr geplant, mit leichten Abweichungen je nach Stützpunkt.

Die Flugrouten umfassen die Regionen Oberpfalz Mitte, Nord, Ost und West. Bei ergiebigen Niederschlägen können die Luftbeobachter die Aktion abbrechen oder räumlich einschränken. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten Vorsicht walten zu lassen und kein offenes Feuer zu entzünden oder zu rauchen.

Verhaltensregeln zur Brandvermeidung

Um Waldbrände zu vermeiden, gelten folgende Verhaltensregeln: In Wäldern besteht von 1. März bis 31. Oktober Rauchverbot. Weiter sollten Zigarettenkippen nicht aus dem Auto geworfen werden. Offenes Feuer darf im Wald oder in Waldnähe nicht entzündet, Fahrzeuge sollten nicht auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Müll, der zu einem Brandherd werden könnte, ist zu vermeiden. Bei einem Waldbrand ist die Feuerwehr unter der Nummer 112 zu informieren.

Die Luftbeobachtung soll helfen, Brände frühzeitig zu erkennen. Wird ein Brand entdeckt, alarmieren die Luftbeobachter die Feuerwehr per Funk und leiten die Einsatzkräfte zur Brandstelle, teilt das AELF weiter mit.

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