16.11.2018 - 12:12 Uhr
RegensburgOberpfalz

Wegen Fahrbahnschäden auf A93: Nur noch 80 km/h

Wer über die A93 Richtung München möchte, wird nun länger brauchen: Auf der Autobahn ist ein 40 Kilometer langes Teilstück wegen Fahrbahnschäden auf 80 km/h beschränkt worden.

Symbolbild
von Julian Trager Kontakt Profil

Auf der A93 darf nur noch 80 km/h gefahren werden - zumindest auf der Strecke zwischen Regensburg Süd und Elsendorf. Das gab die Autobahndirektion Südbayern in einer Pressemitteilung bekannt. Demnach wird die Geschwindigkeitsbegrenzung aus Gründen der Sicherheit angeordnet. Nach einem Fahrbahnschaden an der Betonfahrbahn der A93 könne nach dem derzeitigen Stand der Untersuchungen nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Schäden auftreten. Wie lange das Teilstück auf 80 beschränkt sein wird, ist noch nicht klar. Das werde vom weiteren Verlauf der Untersuchungen abhängen. Werden Reparaturen nötig, wird es wohl länger dauern.

In der Nacht zum vergangenen Mittwoch kam es auf der A93 bei Hausen zu einem Unfall, bei dem zwei Fahrzeuge auf mehrere aus der Fahrbahn ausgebrochenene Betonbrocken aufgefahren waren. Bei den Brocken handelte es sich um Teile einer Reparaturstelle aus Epoxidharzmörtel, die offensichtlich kurz vor dem Unfall ausgebrochen sind. Die hier angewendete Art der Reparatur entspricht laut Autobahndirktion dem Stand der Technik und ist in den einschlägigen Vorschriften geregelt. Die Ausführung der Reparatur erfolgte vor einigen Jahren durch eine von der Autobahndirektion Südbayern beauftragte Fachfirma. Bei den regelmäßig durchgeführten Kontrollfahrten seien keine Anzeichen für einen entsprechenden Schaden festgestellt worden. Konkrete Aussagen zur Schadensursache seien derzeit noch nicht möglich.

Im dem rund 40 km langen und in Betonbauweise ausgeführten Streckenabschnitt der A 93 zwischen den Anschlussstellen Regensburg-Süd und Elsendorf sind laut Pressemitteilung in den vergangenen Jahren eine Vielzahl vergleichbarer Reparaturen mit Epoxidharzmörtel durchgeführt worden. Nach derzeitigem Stand der Untersuchungen könne deswegen nicht ausgeschlossen werden, dass noch weitere vergleichbare Stellen ausbrechen könnten.

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