Zollbeamte haben bei einer Kontrolle eines Lastwagens am vergangenen Freitag auf der A3 bei Regensburg einen skurrilen Fund gemacht. Wie das Hauptzollamt Regensburg mitteilt, gab der Fahrer zunächst an, keine verbotenen oder anmeldepflichtigen Waren mitzuführen. Doch in der Fahrerkabine fanden die Beamten drei Gläser mit insgesamt 523 Gramm "Potenz-Honig". Der Honig enthielt den verschreibungspflichtigen Wirkstoff Sildenafil, der die Erektionsfähigkeit steigern soll. Ein ärztliches Rezept konnte der Fahrer nicht vorlegen, weshalb der Potenzhonig sichergestellt wurde.
Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz in Verbindung mit Bannbruch (Einfuhr von Gegenständen trotz Verbots) eingeleitet. Nach Abschluss der zollrechtlichen Maßnahmen durfte der Fahrer seine Reise fortsetzen. Laut René Matschke, Leiter des Hauptzollamts Regensburg, werden potenzfördernde Produkte mit nicht zugelassenen Wirkstoffen häufig im Ausland oder über Online-Plattformen angeboten. Seit Anfang Januar wurden bereits fünf ähnliche Fälle festgestellt.
Erstellt auf Grundlage von Zollinformationen und KI-Auswertung.













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