Regensburg
06.05.2026 - 10:40 Uhr

Zoll kontrolliert Paketdienstleister auf Schwarzarbeit

Das Hauptzollamt Regensburg beteiligt sich an einer bundesweiten Aktion gegen Schwarzarbeit in der Paketbranche. 68 Beschäftigte sind am Mittwoch, 6. Mai, im Einsatz.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) geht am Mittwoch im gesamten Bundesgebiet verstärkt gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigungsverhältnisse in der Kurier-, Express- und Paketbranche vor. Bild: Bildungs- und Wissenschaftszentrum des Bundesfinanzverwaltung
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) geht am Mittwoch im gesamten Bundesgebiet verstärkt gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigungsverhältnisse in der Kurier-, Express- und Paketbranche vor.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) geht am Mittwoch im gesamten Bundesgebiet bei einer verdachtsunabhängigen Schwerpunktprüfung verstärkt gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigungsverhältnisse in der Kurier-, Express- und Paketbranche vor. Vom Hauptzollamt Regensburg sind insgesamt 68 Beschäftigte im Einsatz, heißt es in einer Pressemitteilung. Im Fokus stehen dabei alle Tätigkeiten der Branche, wie beispielsweise das Sammeln, Transportieren und Umschlagen sowie die Zustellung von (Paket-)-Sendungen aller Art. Beschäftigte sind demgemäß vorrangig im Transport und der Zustellung sowie in den Depots und Verteilzentren anzutreffen.

Bei Prüfungen stellt die FKS immer wieder fest, dass Arbeitszeiten nicht oder nicht vollständig vergütet werden und dadurch der aktuell geltende gesetzliche Mindestlohn von 13,90 Euro je Zeitstunde unterlaufen wird. So werden beispielsweise Überstunden sowie die Zeiten für die Beladung der Fahrzeuge oder die Fahrten zwischen den Paketzentren und dem ersten Zustellort nicht entlohnt, heißt es in der Mitteilung weiter. Ebenfalls zu beobachten ist der Einsatz von Subunternehmen, unter anderem mit dem Ziel, Sozialversicherungsbeiträge vorzuenthalten beziehungsweise zu veruntreuen und Steuern zu hinterziehen. Das eingesetzte Personal stammt oft aus EU-Mitgliedstaaten, zunehmend aber auch aus Drittstaaten.

Die Maßnahme des Zolls wird noch bis Mittwochabend dauern. Erste vorläufige Ergebnisse auf örtlicher sowie bundesweiter Ebene werden spätestens Ende der Woche mitgeteilt.

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