16.05.2021 - 12:40 Uhr
Reuth bei ErbendorfOberpfalz

Gemeinderat Reuth bei Erbendorf: Klares Nein zu Freiflächen-Solarpark

In der Gemeinderatssitzung in Reuth bei Erbendorf ging es um Bauthemen. Schwerpunkt: der Antrag auf einen Freiflächen-Solarpark in der Nähe von Premenreuth. Die Räte waren alles andere als begeistert.

Einem Antrag zu einem Freiflächen-Solarpark in der Nähe von Premenreuth stimmten die Reuther Gemeinderäte nicht zu.
von Autor ANGProfil

Die Firma Unien GmbH (United Energy) aus dem schwäbischen Mering (Landkreis Aichach-Friedberg) beschäftigte wiederum die Gemeinderäte auch in ihrer vergangenen Sitzung. Nachdem ihr Antrag auf Errichtung eines Freiflächen-Solarparks südlich des Stoffelholzes in der Nähe von Premenreuth einstimmig abgelehnt worden war, probierte es die Firma nun mit einem ähnlichen Projekt bei Hasen.

Wie schon bei ihrer ersten Anfrage hatten die Antragssteller dazu vorab keinerlei Kontakte zu den jeweiligen Grundstückseigentümern aufgenommen, um überhaupt deren Bereitschaft zum Verkauf oder zu einer langfristigen Verpachtung der Flächen zu erfragen. Mit der Feststellung, dass sich der geplante Solarpark nicht mit den planerischen Zielen der Gemeinde vereinbaren lässt und zudem die 6,5 Hektar große Fläche aus Sicht der Gemeinde vollumfänglich ungeeignet und für eine Bebauung gesperrt sei, war eine Mehrheitsfähigkeit im Gemeinderat nicht gegeben. Vielmehr diskutierten die Gremiumsmitglieder, demnächst einen Beschluss zu fassen, diesbezüglich nur noch mit regionalen Anbietern zu verhandeln, die auch eine Beteiligung ortsansässiger Bürger ermöglichen.

Auch in anderen Gemeinden gab es schon Anträge auf Solarparks

Weiherhammer

Im Rhythmus von sechs Jahren muss die Gemeinde nach dem Straßen- und Wegegesetz ihre fünf Bachbrücken, zwei Bahnbrücken und eine Stützmauer generalüberprüfen lassen, alle drei Jahre steht eine einfache Zwischenprüfung an. Für diese Fälligkeit hatte die Verwaltung vom Ingenieurbüro Knijenberg&Kuthan GmbH in Wunsiedel ein entsprechendes Angebot eingeholt. Da dieses Büro schon die früheren Überprüfungen übernommen hat und deshalb keine kostenträchtige Neuerfassung der Daten braucht, ging der Zuschlag einstimmig in diese Richtung, der Bruttoauftragswert beträgt 4046 Euro.

Relativ schnell und ohne großen Diskussionsbedarf waren die drei weiteren baurechtlichen Punkte positiv abgehandelt: Auf seinem Grundstück in Escheldorf 7 beantragte der Besitzer die Nutzungsänderung einer Garage zu einem Metallveredlungsbetrieb. Dem wurde das gemeindliche Einvernehmen ebenso erteilt, wie dem Antrag über die Errichtung eines Reit- und Bewegungsplatzes für Pferde im Gemeindeteil Hasen 1.

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