06.04.2020 - 16:47 Uhr
Reuth bei ErbendorfOberpfalz

Regierung will Radler-Café in Reuth fördern

Die Regierung hat eine finanzielle Unterstützung für eine neue Erdgeschoss-Nutzung des Bahnhofs in Aussicht gestellt.

Bahnhof Reuth.
von Autor ANGProfil

Für das Vorhaben, das Erdgeschoss des Bahnhofgebäudes durch ein Radler-Café aufzuwerten, hat die Regierung der Oberpfalz ihre finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt. Aus Mitteln der Städtebauförderung könnte die Gemeinde mit einer Zuwendung von bis zu 90 Prozent planen. Voraussetzung für die Beantragung der Förderung ist aber das Einreichen einer Genehmigungsplanung mit entsprechender Kostenaufstellung.

Tüpfelchen auf dem i

"Wenn auch trotz der Förderung auf die Gemeinde noch ein schönes Sümmchen zukommt, so wäre die Maßnahme doch noch das i-Tüpfelchen auf das saubere Bahnhofsumfeld", meinten die Räte übereinstimmend. Sie beauftragten das Planungsbüro Hans Kneidl in Weiden mit den entsprechenden Architektenleistungen.

Aufgrund zweier Kaufinteressenten, die Gewerbe betreiben wollen, will die Gemeinde den rechtskräftigen Bebauungsplan "Gewerbe- und Mischgebiet Premenreuth" ändern. Das Gremium erließ dazu den erforderlichen Beschluss zur ersten Änderung von Teilflächen. Beauftragt wurde das Büro Bartsch aus Sinzing, welches schon die Aufstellung des Planes begleitet hatte. Nach Aussagen des Bürgermeisters handelt es bei den Ansiedlungswilligen um einen kleinen Schreinerei-Betrieb und eine Tierarztpraxis. Namen der Interessenten wurden nicht genannt. Dem Tekturplan von Landwirt Matthias Zahn für den Neubau des Kälber- und Jungviehstalles in Eiglasdorf erteilten die Räte Einvernehmen.

Nach einer Besichtigung der Ortsverbindungsstraße von Josephshof nach Escheldorf sah der Bauausschuss dringenden Handlungsbedarf zur Oberflächenbehandlung. Nach Vorliegen diverser Angebote beauftragte der Gemeinderat die Firma ABS Meiller aus Wernberg mit der Durchführung der Maßnahme mit Kosten von etwa 15 000 Euro. Als weitere vordringliche Maßnahmen erachtete der Bauausschuss Oberflächenarbeiten in der Georg-Höcht-Straße in Premenreuth und im Bereich von Letten in Richtung Erlhammer.

Schieber austauschen

Einig war sich das Gremium, dass besonders bei ersterer Maßnahme der Austausch von Schiebern miterledigt werden sollte, weil "Runterschlampern" letztendlich wesentlich höhere Kosten verursachen würde. Weiter informierte Bürgermeister Werner Prucker, dass der Kreis Anfang nächsten Jahres die Erneuerung der Deckschicht zwischen der Bernsteiner Kreuzung und dem Schafstodl beabsichtigt. Auch dabei sollte die Erneuerung der Wasserschieber gleich mit im Auge behalten werden.

Allgemein Zustimmung fand eine Anregung zum Schluss: Die in die Jahre gekommene und in einigen Punkten weniger funktionell erachtete Küche im Mehrzweckgebäude sollte sinnvoll umgestaltet werden. Dies sollte finanziell keine allzu große Nummer sein.

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