15.04.2019 - 12:29 Uhr
RiedenOberpfalz

Beste Trompeterin bläst in Rieden

Sophie Rüth darf sich "beste Trompeterin in Bayern Jahrgang 2000/2001" nennen. Warum das so ist, erläutern der Vorsitzende der Blaskapelle St. Georg, Sebastian Zapf, und Dirigent Miroslaw Zgrzendek in der Hauptversammlung.

Pfarrer Gottfried Schubach, Dirigent Miroslaw Zgrzendek (von rechts) Bürgermeister Erwin Geitner und Vorsitzender Sebastian Zapf gratulierten Sophie Rüth „der besten Trompeterin in Bayern Jahrgang 2000/2001“ und Lea Gauer (von links), die am Saxophon mit 91 Punkten die Blaskapelle St. Georg beim Bezirksentscheid im Solo-Wettbewerb „Concertino“ in Sulzbach-Rosenberg mit ausgezeichnetem Erfolg repräsentierte.
von Hubert SöllnerProfil

Eine besondere Auszeichnung wurde bei der Jahreshauptversammlung der Blaskapelle „St. Georg“ gewürdigt: Beim Landesentscheid concertino-Wettbewerb Solo/Duo 2018/2019 hatte Sophie Rüth mit 91 Punkten in der Altersklasse V mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen. Schon beim Bezirksentscheid und auch beim Verbandsentscheid NBMB war sie mit ausgezeichnetem Erfolg dabei und erzielte jeweils 99 von 100 möglichen Punkten. Auch Lea Gauer repräsentierte die Blaskapelle mit ausgezeichnetem Erfolg bei 91 Punkten beim Bezirksentscheid Solo-Wettbewerb „Concertino“ in Sulzbach-Rosenberg.

Bei der Jahreshauptversammlung der Blaskapelle St. Georg konnte Vorsitzender Sebastian Zapf im Pfarrsaal zahlreiche Mitglieder begrüßen. Bürgermeister Erwin Geitner nannte die Blaskapelle „eine Bereicherung für die Gemeinde, die auf hohem Niveau musiziert“.

In seinem Rückblick sagte Vorsitzender Sebastian Zapf, dass die Blaskapelle derzeit auf 65 aktive Musiker, (45 im Blasorchester, 15 in der Einzelausbildung, drei Blockflötenkinder, vier in der von Sophie Rüth geführten Bläserklasse), 13 Vorstandsmitglieder und 134 passive Mitglieder bauen könne. Immer mehr betreffe auch die Blaskapelle der Nachwuchsrückgang, so Zapf. Er betonte: „Das ist ein Thema, mit dem wir uns auseinandersetzen müssen, um in zehn Jahren noch eine spielbereite Kapelle zu sein." Im abgelaufenen Jahr, so der Vorsitzende, habe man eine Vielzahl von Terminen absolviert. So seien neben 62 musikalischen Auftritten neun vereinseigene Aktivitäten und 40 wöchentliche Proben zu zählen. Er erinnerte an die Teilnahme am Faschingszug, die Georg-Kirchweih mit Standkonzert, das Sommerfest, des Fest zum 130-jährigen Bestehen der Feuerwehr, das Pfarrfest, die Eröffnung des Vilstalfests und des Marktsonntags. Weiter seien noch kirchliche Termine zu erwähnen. Dazu kommen noch das Jubiläumskonzert zum 30-jährigen Bestehen der Blaskapelle St. Georg.

Um eine bessere Ausbildung für den Nachwuchs zu gewährleisten, so Zapf, habe Miroslaw Zgrzendek ein neues Ausbildungskonzept erstellt, das ab sofort in Kraft treten werde. Mit den Worten: „Wir möchten Musik erfahrbar, erlebbar machen“, stellte Dirigent Miroslaw Zgrzendek das neue Ausbildungskonzept vor. Ausruhen auf Erfolgen und somit Stillstand können für einen Verein bedrohlich werden, hätten Vorstand und auch Musiker erkannt. Deshalb wolle er nebenberuflich als Musik-Kopf – „es handelt sich um keine Musikschule“ – aktiv werden und organisatorische, vertragliche und rechtliche Belange vertreten. Ausführlich erläuterte Zgrzendek das in Monatsschritte eingeteilte neue Ausbildungsprogramm bei St. Georg. Es beinhalte nach der musikalischen Früherziehung, der Blockflötenausbildung und der durchgehenden Instrumentalausbildung mit aufsteigender Grundausbildung 1 und Juniororchester die Mitarbeit im Unterhaltungsorchester, in Ensembles und im Konzertorchester.

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