10.07.2018 - 17:38 Uhr
RiedenOberpfalz

Böller und Blasmusik beim Pfarrfest

Punkt 17.15 Uhr kracht am Samstag ein Böllerschuss: Er kündigt den von der Blaskapelle St. Georg angeführten Kirchenzug der Vereine mit ihren Fahnenabordnungen an.

"Frische Brezen, frische Brezen", wurden von der Stange angeboten.

(sön) Seit nunmehr 38 Jahren feiert auf dem Marktplatz, rund um die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die katholische Pfarrgemeinde Rieden ihr Pfarrfest. Vor dem Krieger-Ehrenmal gedachte nach dem Gottesdienst Pfarrer Gottfried Schubach aller "die durch grausame, verbrecherische Kriege und Terror aus dem Leben gerissen wurden". Die Fahnen der Vereine senkten sich und nach der Segnung des Ehrenmals leitete die Blaskapelle mit einem Trompetensolo auf das Lied zum guten Kameraden über.

Anschließend gedachten die Riedener auf dem Friedhof ihrer verstorbenen Angehörigen und Freunde. "Herr, nimm unsere Verstorbenen auf in den ewigen Frieden", betete nach der Segnung der Gräber Pfarrer Schubach. Unter der Leitung von Miroslaw Zgrzendek eröffnete die Blaskapelle St. Georg danach den weltlichen Teil des Pfarrfests und unterhielt den ganzen Abend lang mit zünftiger Blasmusik.

Inzwischen war der Grill angeheizt, die Bratwürste und Steaks brutzelten. Der Schwendtner Sepp kurbelte an seiner Rettichmaschine Endlos-Radis und für Käse und Brezen war Andre Reindl zuständig. Der Duft frischer Küchel ließ Diätpläne vergessen und Kinder boten "frische Brezen, frische Brezen" von der Stange an. Die Besucher saßen bei hochsommerlichen Temperaturen unter Zeltdächern oder im Schatten von Sonnenschirmen, manch gepflegter Ratsch kam zusammen.

Da ließ man sich gerne noch eine frische Halbe, Schmankerln vom Grill, würzigen Rettich mit Butterbrot oder "an Kas mit ana Brezn" schmecken. Die Blaskapelle feilte kräftig auf, die Schenkkellner arbeiteten im Akkord und die Bedienungen kamen ins Schwitzen.

Bratwürstel und Steaks waren gefragt. Schweißtreibend war die Arbeit am Grill.
Die Blaskapelle St. Georg umrahmte den Abend mit zünftiger Blasmusik.
Sophie Rüth mit dem Trompetensolo beim Lied zum guten Kameraden.
Pfarrer Gottfried Schubach segnete das Ehrenmal.
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