05.11.2020 - 10:39 Uhr
RiedenOberpfalz

Bundestagsabgeordneter Alois Karl begeistert über Riedener Tatendrang bei Freibadsanierung

Erörtern die Pläne für die Sanierung des Riedener Freibads (von links): Bürgermeister Erwin Geitner, MdB Alois Karl und Architekt Markus Maier.
von Autor SAMProfil

"Der Markt Rieden hat mit 1,3 Millionen Euro die bisher höchste Bundesförderung aus dem Programm 'Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur´ in unserer Region erhalten", stellte Bundestagsabgeordneter Alois Karl (CSU) bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Erwin Geitner im Riedener Freibad fest. Er freue sich über den "erkennbaren Tatendrang der Marktgemeinde, diese Fördermittel rasch und zügig einzusetzen".

Grundsätzlich fallen laut Karl Einrichtungen wie Freibäder in die Zuständigkeit der Kommune. Aufgabe der Bundesländer sei es, für eine angemessene Finanzausstattung ihrer Kommunen zu sorgen. Deshalb sei es nicht einfach gewesen, ein solches Förderprogramm zu schaffen, berichtete der Abgeordnete. Rieden sei bereits bei der ersten Förderrunde zum Zug gekommen. Mit Freude stelle er fest, dass die Marktgemeinde bereits gute Vorarbeiten geleistet habe, damit die Bauphase gestartet werden könne.

Bürgermeister Erwin Geitner dankte Karl, dass er sich mit Nachdruck für Bundesmittel für dieses Projekt eingesetzt habe. Die zugesagten 1,3 Millionen Euro hätten dem Markt die Entscheidung massiv erleichtert, die fällige Sanierung in Angriff zu nehmen. Geitner stellte anhand von Plänen den ersten Bauabschnitt vor, der vor dem Start der Sommersaison 2021 abgeschlossen sein solle. Vorgesehen ist dabei die Sanierung des Sanitärbereichs und der Umkleidekabinen. Auch der Kiosk und die Aufenthaltsräume sollen auf den neusten Stand gebracht werden. Der Eingangsbereich wird neu gestaltet, der barrierefreie Zugang verbessert.

Nach dem Ende der Sommersaison 2021 startet der zweite Bauabschnitt. Im 50-Meter-Schwimmbecken und im Erlebnisbecken löst Edelstahl die bisherigen Fliesen ab. Beim Erlebnisbecken (bisher Nichtschwimmerbecken) ist eine Breitbahnrutsche geplant. Das Kleinkinderbecken soll vergrößert und räumlich zum ehemaligen Springerbecken hin verlagert werden. Auch soll der Zugang zu den Becken so gestaltet werden, dass das Freibad dann komplett barrierefrei ist. Die Sanierung und Optimierung der technischen Anlagen soll den Wasser- und Energieverbrauch deutlich vermindern. Strom aus einer Photovoltaikanlagesoll zum Einsatz kommen. "Wir rechnen derzeit mit Baukosten von rund 3,4 Millionen Euro", sagte Bürgermeister Erwin Geitner.

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