"Herzlich willkommen", konnte Pfarrerin Birgit Schwalbe-Eberius neben Dekan Karlhermann Schötz viele Gläubige und zahlreiche Ehrengäste heißen. Nach der Grundsteinlegung am Reformationstag 1957 wurde bereits am 20. Juli 1958 die Kirche eingeweiht.
"Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt", sangen eingangs alle, begleitet vom Posaunenchor unter Leitung von Sabine Müller und Svitlana Kamenetska an der Orgel, die den Gottesdienst musikalisch umrahmten.
Großer Dichter
"Dieser Tag ist ein Tag der Freude, den wir feiern," hob Dekan Karlhermann Schötz hervor und erinnerte an das Wort des Propheten Nehemia "Die Freude am Herrn ist eure Stärke." Dieses Bibelwort wolle er auslegen, indem er - und was liege in einer Paul-Gerhardt-Kirche näher - das Pfingstlied "Zieh ein zu deinen Toren" dieses großen Dichters wählte: ein Preis- und Bittlied, ein Lied, in dem der Heilige Geist gelobt und gepriesen wird.
Paul Gerhardt helfe uns damit zu begreifen, was es bedeute, wenn wir bekennen "Ich glaube an den Heiligen Geist."
Dekan Karlhermann Schötz wurde in seinen Predigtworten aber auch tagesaktuell. Er lobte den Präsidenten der Eintracht Frankfurt, der in Blick auf eine bestimmte Partei sagte "Es kann niemand bei uns Mitglied sein, der diese Partei wählt, in der es rassistische und menschenverachtende Tendenzen gibt."
Traum umgesetzt
Und zum Nahostkonflikt betonte er: "Alle Versuche zu einem gerechten Frieden für Israelis und Palästinenser zu kommen, sind bisher an der Sturheit der führenden Politiker gescheitert." Nach Abendmahl und Segen dankte Pfarrerin Birgit-Schwalbe-Eberius allen, "besonders aber denen, die es damals gewagt haben, ihren Traum umzusetzen und diese einmalige und wunderschöne Kirche gebaut haben." Anschließend lud sie ein bei Kaffee und Kuchen, Brotzeiten, Lutherbier und nichtalkoholischen Getränken weiter zu feiern.















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