15.03.2020 - 13:59 Uhr
RiedenOberpfalz

Künftig gehen sie den Weg gemeinsam

Mit der Neuwahl des Vorstands bei der neu gegründeten Krieger- und Reservistenkameradschaft Rieden wurde letztendlich die Fusion besiegelt und der neue Verein auf den Weg gebracht. Die Satzung wird einstimmig angenommen.

Unter dem Namen „Krieger- und Reservistenkameradschaft Rieden e.V.“ haben sich die Riedener Reservisten und die Krieger- und Reservistenkameradschaft zusammengeschlossen. Dazu gratulierte Bürgermeister Erwin Geitner (rechts) dem neu gewählten Vorsitzenden Jochen Lehr (Dritter von rechts), dem Zweiten Vorsitzender Herbert Popp (links daneben) sowie dem gesamten Gremium.
von Paul BöhmProfil

Von gemeinsamen Interessen waren in den vergangenen Jahren die zwei Riedener Traditionsverbände geprägt. Diese Gemeinsamkeit ist jetzt mit dem Zusammenschluss beider Vereine auf einen gemeinsamen Nenner gebracht. Unter dem Namen "Krieger- und Reservistenkameradschaft Rieden e.V." werden künftig die Mitglieder der Reservistenkameradschaft Rieden (RK) und der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Rieden den Weg gemeinsam gehen.

Konstituierende Sitzung

Dem neuen Verein gehören insgesamt 141 Mitglieder an. 78 kommen aus der RK, 63 aus der KSK. 2019 hatten beide Vereine bei ihren jeweiligen Jahreshauptversammlungen einstimmig beschlossen, künftig einen gemeinsamen Weg zu gehen. Nun fand die konstituierende Sitzung der neuen Vereinsgemeinschaft im Gasthaus Bärenwirt statt.

Wie KSK-Schriftführer Andreas Reindl und Jochen Lehr von der Reservistenkameradschaft bei ihren letzten Jahresberichten anmerkten, hat es im vergangenen Jahr schon viele gemeinsame Auftritte gegeben. Dazu gehörten die Teilnahme an Kirchenfesten, Kindergarteneinweihung, Vilstalfest, Volkstrauertag und die Jahresabschlussfeiern. Die Winterwanderung der Reservisten hatte 2019 nach Winbuch geführt.

Bleiben wird künftig das Gartenfest der Reservisten im neuen Verein, die Teilnahme am Volkstrauertag und an festlichen Anlässen sowohl in der Pfarrei als auch in der Gemeinde. Dies beschlossen die Mitglieder des neuen Vereins bei der Gründungsversammlung.

Dieser ist künftig dem Dachverband der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV) angeschlossen. Der Termin für die Monatsversammlung, jeweils am ersten Donnerstag im Monat soll beibehalten werden. In den Sommermonaten wird man im "Reservistenstützpunkt" beisammen sein und im Winter trifft man sich zu den Monatsversammlungen im Vereinslokal.

Auf einem guten Weg sieht auch Bürgermeister Erwin Geitner nach dem Zusammenschluss der beiden Vereine die künftige Ausrichtung. "Ich freue mich, dass diese Riedener Tradition weiter gehalten werden kann". Der Zusammenschluss sei richtungsweisend und sinnvoll für beide Seiten. Letztendlich dürfe diese Arbeit nicht in Vergessenheit geraten. "Eine Fusion der beiden Vereine sei auch im Sinne des 2018 verstorbenen Vorsitzenden der Krieger- und Soldatenkameradschaft Franz Fuchs gewesen, betonte Geitner.

Satzung verabschiedet

Bei den ersten Wahlen der neuen Krieger- und Reservistenkameradschaft Rieden wurde Jochen Lehr einstimmig zum Vorsitzenden gewählt, Herbert Popp zu dessen Stellvertreter. Um die Kassengeschäfte kümmert sich Roland Held, um Vereinschronik Adalbert Obermeier. Kassenprüfer sind Johann Mehringer und Reinhard Graf. Zu Besitzern wurden Robert Kotz, Karl Graf, Johann Wendl und Johann Schötz gewählt. Peter Röhlinger übernimmt das Amt des Fahnenträgers. Die Satzung wurde einstimmig auf den Weg gebracht.

Hintergund:

Die Entwicklung

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Rieden wurde 1911 als „Kriegerverein Rieden und Umgebung“ gegründet. Nach einer erzwungenen Vereinsauflösung im Jahr 1945 wurde 1952 der Verein als „Kriegerverein Rieden“ wieder neu gegründet. Ab 1964 hieß er „Krieger- und Soldatenkameradschaft Rieden“.

Die Reservistenkameradschaft wurde am 2. Dezember 1977 im Gasthaus Färber gegründet. Bis zum Wechsel des Dachverbandes 2009 zur Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV) gehörten die Riedener zum Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr.Legendär von Reservistenseite ist immer noch die Ausrichtung der Wiesenkirchweih in Siegenhofen und die Pflege einer Partnerschaft zur Bundeswehr gewesen.

Termine

Donnerstag, 2. April, Monatsversammlung beim Hirschenwirt; Donnerstag, 7. Mai, Monatsversammlung im RK-Lager; Samstag 23. Mai, Bezirksschießen in Schwarzenfeld.

Sonntag, 24. Mai, Teilnahme 150 Jahre FFW Ensdorf; Samstag, 4. Juli, Sommerfest; Samstag, 11. Juli,Bezirksschießen in Thumsenreuth.

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