05.04.2019 - 17:16 Uhr
RiedenOberpfalz

Künftig zehn Euro Jahresbeitrag

305 Mitglieder zählt der Heimatverein Unteres Vilstal. Zu den Höhepunkten im Jahr zählt die Teilnahme am Ferienprogramm - mit dem Bau eines Indianer-Forts und Klettern am Holzfelsen.

Zum Riedener Ferienprogramm gehört alle Jahre das Klettern am Holzfelsen mit dem Heimatverein.
von Hubert SöllnerProfil

Bei der Jahreshauptversammlung im Café Rundblick blickte Vorsitzender Hubert Haas auf Aktivitäten zurück, erinnerte an die Schlossbergandacht, an "Rieden singt" und an die Wanderung an der tschechischen Grenze. Weiter nannte er die Teilnahme am Ferienprogramm. Mit Mundartdichter Dieter Radl wurde eine adventliche Lesung absolviert, die Stodlweihnacht. Das Aufstellen des Christbaums am Marktplatz habe die Aktivitäten abgerundet. Einen positiven Kassenstand wies Franziska Bösl vor.

Mit dem Bericht der Tennisabteilung eröffnete Werner Lang die Spartenberichte. Er verwies auf das Schleiferlturnier und den Hobbyspielertreff. Bei den Medenspielen hätten die Damen 40 Rang vier in der Bezirksklasse 1, die Herren 55 den ersten Platz in dieser Spielklasse erreicht. Sie stiegen in die Bezirksliga auf. Zudem wurden Clubmeisterschaften abgehalten. Kinder und Jugendliche spielten bei der TeG Vilstal.

Mit dem Lustspiel "Klosterfrau-Narzissengeist" seien die Goaßlandler vor ihr Publikum getreten, so Spartenleiterin Franziska Haas: "Jede Vorstellung war ausverkauft." Sie verwies auch auf die Teilnahme am Faschingszug, auf "Rieden singt" sowie auf den Marktsonntag, wo die Goaßlandler den ersten Kartenvorverkauf starteten. Grill- und Weinfest gehörten zum Spartenleben.

Die Böllerschützen, so Hubert Haas, zählten derzeit elf aktive Mitglieder. Er verwies auf das Neujahrsanschießen, die Teilnahme an Böllerschützentreffen, das Anschießen beim Vilstalfest und am Marktsonntag. Die Grillsportfreunde, so Gerhard Schnabel, zählten 30 Mitglieder und hätten am Marktsonntag Burger angeboten. Der Erlös aus dem Verkauf beim OBM-Benefizbaggern wurde der Kinder-Krebshilfe gespendet. Die Krippenfreunde, so Haas, absolvierten im dritten Jahr einen Krippenbaukurs, nähmen am Ferienprogramm teil und träfen sich jeden zweiten Donnerstag im Monat. Derzeit laufe ein Workshop zum Bau eines kleinen Glas-Gewächshauses.

Vieles leiste der Heimatverein, lobte Zweiter Bürgermeister Josef Weinfurtner. Die von ihm geleitete Neuwahl hatte folgendes Ergebnis: Vorsitzender bleibt Hubert Haas, Stellvertreter Werner Meiler, Kassiererin Franziska Bösl. Zum Schriftführer wurde Albert Kräuter, zu Beisitzern Petra Haas, Max Wagner und Fridolin Groß gewählt. Die Kasse prüfen Gerhard Schnabel und Michaela Hetzenecker. Nach einer Diskussion wurde die Erhöhung des Jahresbeitrags ab 2020 auf zehn Euro beschlossen.

Dritter Bürgermeister Gerhard Schnabel (links) und Zweiter Bürgermeister Josef Weinfurtner gratulierten den Beisitzern Fridolin Groß, Max Wagner, Petra Haas, Michaela Hetzenecker (stehend von rechts), Kassiererin Franziska Bösl, Vorsitzendem Hubert Haas, dessen Stellvertreter Werner Meiler und Schriftführer Albert Kräuter (sitzend von rechts) zur Wahl.
Betrugsversuch:

In der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Unteres Vilstal berichtete Vorsitzender Hubert Haas von einem Überweisungsbetrugsversuch zulasten des Vereinskontos. Mit der gefälschten Unterschrift des Vorsitzenden Haas sei versucht worden, 15 200 Euro zu ergaunern. Dem Bankangestellten sei die Unterschrift suspekt gewesen, er habe nachgefragt. So wurde die Straftat, die das Konto des Heimatvereins stark ins Minus gerückt hätte, vereitelt, sagte der Vorsitzende. Anzeige gegen Unbekannt sei erstattet, die Gauner von der Polizei im Bremer Umland verortet worden. Aber, so Haas, „es wird wahrscheinlich nichts gegen sie erreicht werden“. (sön)

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