"Wir setzen uns ein für den Dialog und die enge Zusammenarbeit der Sportvereine" betonte Klaus Hernes, stellvertretender Kreisvorsitzender des Bayerischen Landes-Sportverbands (BLSV) im Café Abseits des 1. FC Rieden. Er tauschte sich dort mit den Bürgermeistern sowie den Vereinsvertretern über aktuelle Themen und Herausforderungen aus. Neben einem Überblick über die BLSV-Serviceleistungen, so Hernes, stehe auch das Thema "Sport & Natur" auf der Agenda.
Es ging an diesem Abend Schlag auf Schlag: So stellte Vorsitzender Hans Fischer den 1953 als reinen Fußballverein gegründeten 1. FC Rieden vor. Inzwischen breit aufgestellt mit zahlreichen Sparten und vielen Events habe der 1. FC Rieden mit dem Motto "Gemeinsam erfolgreich" bei den Mitgliederzahlen die 900er-Marke geknackt. Nachhaltig wirtschaften, so Fischer, sei beim FC angesagt. Er verwies auf PV-Anlage, LED-Strahler und moderne Bewässerung.
Politik hilft Sport
Sport und Politik, so Riedens Bürgermeister Erwin Geitner, gehörten zusammen, müssten sich ergänzen - insbesondere beim Breitensport. Die Förderung der Gemeinde, um die Vereine voranzubringen, sei angesagt. "Soweit wir es machen können." Ensdorfs Bürgermeister Markus Dollacker spannte den Bogen vom Sport zum Naturpark Hirschwald. Interkommunale Zusammenarbeit ohne Kirchturmdenken mit dem Naturpark als Klammer um die Vereine zu stärken war sein Credo.
Eine Kooperation Naturpark und Sport - bevorzugt in der Jugendarbeit - stellte die Geschäftsführerin des Naturparks Hirschwald, Isabel Lautenschlager, in den Raum. Bei Wandern, Radfahren, Klettern, Reiten, aber auch bei Naturschutzprojekten könne sie sich eine Zusammenarbeit gut vorstellen. "Nutzen Sie den Naturpark, kommen Sie auf uns zu, wir sind gerne bereit zu helfen", sagte Isabel Lautenschlager.
Bei Ideen und Projekten über den Tellerrand hinauszuschauen, darin sieht die Jugendpflegerin von Kümmersbruck, Ensdorf und Rieden , Helena Schubert, die Chance für die Jugendarbeit. Dies zu unterstützen und beratend tätig zu sein, darin sehe sie als ihre Aufgabe.
Hilfe beim Ehrenamt
Von seinen Erfahrungen bei der Mitgliederverwaltung mit der speziellen Vereins-Software NetXP, "die wir seit acht Jahren erfolgreich einsetzen", berichtete Daniel Meiler von der DJK Ursensollen. Vieles sei durch diese Software einfacher, hervorragend auch die Möglichkeiten bei der Statistik. Eine Vereinsanalyse vom Status Quo über eine Zielvorstellung, dem Weg zum Erreichen der Ziele und den Fördermöglichkeiten stellte Georg Roidl am Beispiel der DJK Ensdorf dar, hob dabei die Unterstützung durch den BLSV hervor.
Ins gleiche Horn stieß Angelika Hiltner von der DJK 2002 Amberg, die betonte, bei der Suche nach Nachfolgern im Ehrenamt vom BLSV viel Unterstützung erfahren zu haben. "Die Ausbildung zum Vereinsmanager stärkt die Zukunftsfähigkeit der Vereine" hob Stefan Mühleisen vom TC Kümmersbruck die durch den BLSV angebotene Schulung lobend hervor.














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