16.06.2019 - 16:14 Uhr
RiedenOberpfalz

Riedener pilgern zum Habsberg

Das Thermometer war auf 26 Grad geklettert, als sich die Gläubigen der katholischen Pfarrei am Samstag gegen 9 Uhr auf den Weg machten. Ihr Ziel: der 30 Kilometer entfernte Habsberg.

Rund 90 Gläubige nahmen an der 316. Wallfahrt zur Gnadenkirche „Maria Heil der Kranken“ auf dem Habsberg teil.
von Hubert SöllnerProfil
Das sechs Kilogramm schwere Wallfahrtskreuz trug Herbert Bräutigam die 30 Kilometer zum Habsberg.

"Geleite sie auf ihrem Weg, schütze sie vor Gefahr, behüte sie vor jedem Unfall und lasse sie heil zurückkehren", hatte Pfarrer Gottfried Schubach in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt um göttlichen Beistand für die 316. Habsberg-Wallfahrt der Riedener Pfarrei gebeten. Nach einem gemeinsamen Vater unser und dem Ave Maria erteilte er den Pilgern den Reisesegen.

Beim gemeinsamen Lied "Wir ziehen zur Mutter der Gnaden, zu ihrem heiligen Bild" formierten sich die rund 90 Wallfahrer auf dem Marktplatz, um den Weg zur Wallfahrtskirche "Maria Heil der Kranken" auf dem Habsberg anzutreten. Auf dem Hinweg trug Herbert Bräutigam das sechs Kilo schwere Wallfahrtskreuz. Auf dem Rückweg übernahm Josef Staufer diese Aufgabe. Als Vorbeter waren Hubert Fischer, Georg Müllner und Roswitha Müllner im Einsatz. Den Lautsprecher trug Klaus Jaintzyk, die Wallfahrts leitete Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Weinfurtner.

Da keine Gaststätten mehr auf der Strecke nach Habsberg vorhanden sind, übernahm mittags in Ransbach wieder die Feuerwehr Rieden die Essenversorgung. Nach der Ankunft gegen 16.30 Uhr auf dem Habsberg verweilten die Gläubigen bei einer Andacht in der Gnadenkapelle. Das Wallfahrtsamt, an das sich eine Lichterprozession anschloss, wurde mit Pfarrer Elmar Spöttle gefeiert und von der Blaskapelle Rieden musikalisch gestaltet. Festprediger und Zelebrant war Domkapitular Paul Schmidt aus Eichstätt. Am Sonntagmorgen pilgerten knapp 50 Angehörige der Pfarrei nach einer Andacht in der Gnadenkapelle zurück nach Rieden. Dort kamen sie glücklich, aber doch ein bisschen müde an. Mit 90 Jahren war Konrad Ibler der älteste Teilnehmer. Er war zum 65. Mal dabei. Jüngster Wallfahrer war der neunjährige Raphael Graf.

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