Rieden
24.11.2019 - 11:40 Uhr

Schmu mit Dachrinnen-Montage: Polizei warnt vor Haustürgeschäften

Die Polizei warnt wieder einmal vor Haustürgeschäften. Im Landkreis waren in den vergangenen Tagen Männer unterwegs, die die Erneuerung von Dachrinnen anboten. Vorfälle gab es in Ammerthal, Rieden und in Illschwang.

Zuerst wird ein günstiges Angebot gemacht, dann überteuert abkassiert: Die Polizei warnt vor Haustürgeschäften mit dubiosen Monteuren. Symbolbild: Monika Skolimowska/dpa
Zuerst wird ein günstiges Angebot gemacht, dann überteuert abkassiert: Die Polizei warnt vor Haustürgeschäften mit dubiosen Monteuren.

"Die oftmals älteren Hausbewohner wurden an der Haustüre angesprochen und zunächst mit günstigen Angeboten gelockt. Der Endpreis vervielfachte sich jedoch nach Fertigstellung und die Täter gelangten durch Gesprächsgeschick an ihr Geld", berichtet die Polizei. Die Geschädigten hätten nachträglich von unfachmännisch ausgeführten Arbeiten berichtet. "Zudem wurden die bei Arbeiten entstandenen Abfälle in umliegenden Wäldern entsorgt."

In Rieden meldeten besorgte Anwohner einen orangefarbenen VW-Transporter, dessen Insassen von Haus zu Haus gingen. Die verständigte Polizeistreife stellte die Personalien von vier rumänischen Staatsangehörigen fest. Zu Straftaten kam es hierbei nicht. Ein Ammerthaler meldete am Samstag einen gleichgelagerten Vorfall. Einen Tag zuvor boten ihm vier Männer eine Dachrinnenerneuerung an. Er einigte sich mit den Männern auf einen niedrigen vierstelligen Betrag. Nach Fertigstellung der Arbeiten verlangten die Arbeiter jedoch nahezu das Dreifache. Der Ammerthaler bezahlte einen Großteil des nun verlangten Betrages und sollte den Restbetrag am Samstag übergeben. Die Polizei verhinderte das Geschäft. Die ebenfalls rumänischen Staatsbürger müssen sich wegen Betruges strafrechtlich verantworten.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.