31.01.2020 - 15:32 Uhr
RiedenOberpfalz

Ein Tausendsassa in der Vereinswelt von Rieden

Adolf Fleischmann feiert seinen 80. Geburtstag. Er war einst Gründungsvorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins.

Bürgermeister Erwin Geitner gratulierte Adolf Fleischmann gemeinsam mit CSU-Vorsitzendem Josef Weinfurtner, Heimatverein-Vorsitzendem Hubert Haas (vorne, von links) und CSU-Geschäftsführer Hans Szegda und dem stellvertretendem Heimatvereins-Vorsitzendem Werner Meiler (hinten, von links).
von Hubert SöllnerProfil

Im Kreis der Familie, mit Freunden und Vereinsvertretern feierte Adolf Fleischmann 80. Geburtstag. Namens der Marktgemeinde gratulierte Bürgermeister Erwin Geitner mit Urkunde und Gutschein. Vorsitzender Josef Weinfurtner und Geschäftsführer Hans Szegda überbrachten Glückwünsche des CSU-Ortsverbands, "dem der Jubilar seit 49 Jahren angehört". Dem schlossen sich für den Heimatverein Vorsitzender Hubert Haas und dessen Stellvertreter Werner Meiler an. Auch Vertreter der Wanderfreunde, des Obst- und Gartenbauvereins, der Feuerwehr, des Tennis-Clubs und des Fischerei-Vereins waren gekommen.

Mit einem Ständchen erfreute die Blaskapelle St. Georg den Jubilar. Fleischmann wurde am 27. Januar 1940 als Sohn von Susanne und Josef Fleischmann in Rieden geboren. Er wuchs mit einem Bruder auf. Sein Vater wurde bereits 1943 in Stalingrad vermisst. Nach dem Schulbesuch in Rieden absolvierte er eine Ausbildung zum Stukkateur bei der Firma Preischl (Amberg), arbeitete danach zehn Jahre bei Kunz in Amberg als Vorarbeiter. Nach der Umschulung zum Betonbauer absolvierte er die Polierprüfung Betonbau.

Zur Eröffnung des Freibads 1971 sattelte Fleischmann um, wurde erster Bademeister und gleichzeitig ehrenamtlicher Vorsitzender des neuen Heimat- und Verkehrsvereins. 24 Jahre übte er diese Funktion aus, wobei er betont, dass "die Hauptarbeit meine Frau Luzia machte". 1986 wechselte er aus Gesundheitsgründen auf den Posten des Hausmeisters der Grund- und Teilhauptschule, den er bis zum Renteneintritt ausübte.

Viel bewegte der Jubilar als Vorsitzender des Heimatvereins. So war er 1971 beteiligt an der Gründung der Sparte Fischerei-Interessengemeinschaft, des heutigen Fischereivereins, und des Vilstalfests das 20 Jahre über den Heimatverein lief.

Fleischmann war 1973 Mitinitiator der Wandersparte, dem heutigen Wanderverein, und 1974 der Blaskapelle Unteres Vilstal, deren Instrumente den Grundstock für die Blaskapelle St. Georg bildeten. Auch die Tennissparte im Heimatverein wurde unter seiner Ägide gegründet, Grund erworben, Plätze und das Heim gebaut. Auch die Faschingszüge, so erinnerte der Jubilar, seien in den 70er-Jahren unter Regie des Heimatvereins gelaufen.

Bei alledem hatte Fleischmann auch ein Privatleben: Seine Frau Luzie (geborene Schwarzer aus Ensdorf) lernte er 1956 kennen. Nasch der Heirat 1961 kamen zwei Söhne zur Welt. Inzwischen gibt es sechs Enkel und zwei Urenkel. 1960 bezog das Paar das Haus am Höhenweg und später das neues Heim in der Reindlhofstraße. Gerne blicken die Fleischmanns auf ihre Urlaubsreisen - "ich bin ein Südtirol-Fan" - zurück. Angeln, Skifahren und Tennis waren die Hobbys.

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