Mit dem Lied "If you're happy" begann in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ein kirchenmusikalisches Erlebnis: Die beteiligten Gruppen luden schon beim ersten Lied in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche zum Mitsingen ein. Es sang der Jugendchor Lord's Day unter Leitung von Cornelia Fischer, begleitet am Piano von Angelika Weinfurtner und an der Gitarre von Julian Probst. An der Orgel saß Nina Lehner. Sophie Rüth brillierte auf der Trompete, weitere Bläser waren David Meier, Manuel Kraus und Miroslaw Zgrzendek.
Kurz und knapp wurden den Zuhörern Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Stücken gegeben. So wurde etwa "Hymn" durch die britische Band Barclay Harvest bekannt. Das Lied beinhaltet nahezu das ganze christliche Glaubensbekenntnis. Weiter ging es mit "Cantate Brasilia", komponiert von Roger Emerson. Ein moderner, samba-artiger und exotischer Lobpreis Gottes, der die Zuhörer mitriss. Nach dem Liedblock des Jugendchors folgte das Concerto in C (Allegro - Largo - Allegro) von Antonio Vivaldi. An der Orgel führte Nina Lehner durch die Sätze. Beim ersten wirkten als Solisten David Meier am Tenorhorn und Sophie Rüth an der Trompete, beim dritten Satz Miroslaw Zgrzendek und Sophie Rüth mit - beide an der Trompete. Anschließend stimmte der Jugendchor das Loblied "Ich will dich anbeten" und "Herr, wir bitten: Komm und segne uns" an. Mit dem vom 1674 in London geborenen Jeremiah Clarke komponierte "Trumpet Voluntary" zeigten Nina Lehner und Sophie Rüth ihr Können an Orgel und Trompete.
Ihre Interpretation von Edvard Griegs "Morgenstimmung" aus der Peer Gynt Suite Nummer 1 hinterließ bei den Zuhörern die bildhafte Vorstellung eines kühlen, sonnenhellen skandinavischen Morgens. Mit dem von Matt Redmann und Jonas Myrin getesteten und komponierten "Zehntausend Gründe", einer der bekanntesten Lobpreisungen weltweit, trat nochmals der Jugendchor vors Publikum.
Mächtige Orgelklänge füllten den Kirchenraum, die Blechbläser stimmten ein beim "Mit Hörnern und Trompeten" aus der Suite Nummer 2 der Wassermusik von Georg Friedrich Händel: Dem von Sophie Rüth für Orgel und vier Blechbläser umgeschriebenen "Only in sleep" von Erik Esenvalds folgten das gemeinsam gesungene "Möge die Straße" und als Zugabe "Nun danket alle Gott."















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