Eine Tradition ist mittlerweile das Neujahrstreffen des Kreisverbands Tirschenreuth im Verband Wohneigentum. Auch diesmal folgten zahlreiche Siedlergemeinschaften aus dem Landkreis der Einladung der Kreisvorsitzenden Otmar Zeitler, Fritz Bergmann und Gerhard Strobl und stimmten sich beim "Rechersimer" auf das neue Jahr ein.
Kreisvorsitzender Zeitler freute besonders über die Anwesenheit von Bezirksrat Toni Dutz, des neuen Bezirksvorsitzenden Reinhard Ott und des Musikanten Sigmund Vollath. Gern angenommen worden seien 2018 wieder die Fahrten und Ausflüge des Kreisverbandes, wie Zeitler in seiner kurzen Rückschau berichtete. "Mit zwei Bussen waren wir nach Lichtenfels und Gut Wolfgangshof unterwegs". Sein Dank galt seinen Stellvertreter und Hauptorganisator der Fahrten, Gerhard Strobl. Obwohl diesmal keine Siedlerjubiläen anstanden, habe es doch jede Menge viele kleinere Siedlerfeste und -feiern gegeben. Als ein schönes Erlebnis bezeichnete Otmar Zeitler die Radsternfahrt zur Siedlergemeinschaft nach Mitterteich, an der sich acht Siedlervereine aus dem Landkreis beteiligt hatten.
"Werbung für unsere Vereinigung betrieb man durch die Teilnahme am Nordgautag in Wiesau". Den Unterstützern und Helfern sagte Otmar Zeitler hierbei einen besonderen Dank. Auf Bundesebene wertete Zeitler es als Erfolg, "das unsere beharrliche Forderung im Verband nach einem Baukindergeld in Erfüllung ging und mit 1 200 Euro pro Kind und Jahr auf zehn Jahre begrenzt, immerhin 12 000 Euro ausmachen. Dazu gibt es in Bayern noch die Eigenheimzulage von einmalig 10 000 Euro". Otmar Zeitler: "Auch die Abschaffung der Straßenausbau-Satzung wurde zum großen Erfolg für unseren Verband. Allerdings hat sich dieser Erfolg nicht in der Mitgliederentwicklung positiv niedergeschlagen".
Änderungen gebe es künftig auch bei der Grundsteuer wusste der Kreisvorsitzende und berichtete, dass derzeit gestritten werde, ob sich das Modell "Süd" oder "Nord" durchsetze. Eine Neuausrichtung des Verbandes in Zukunft sah Zeitler als dringend erforderlich, "denn bloß mit Versicherungen kann man keine jungen Leute mehr anlocken. Der demografische Wandel macht sich überall bemerkbar, Mitgliederzuwächse sind sonst nicht zu erwarten".
Im Kreisverband möchte Otmar Zeitler den eingeschlagenen Weg und das breite Programm beibehalten. So sind nach seinen Worten auch in diesem Jahr eine Radsternfahrt sowie Ausflüge und Busfahrten im Sommer und Winter geplant. Im Ausschuss will man sich hier noch näher damit beschäftigen. Werbung machte Otmar Zeitler bereits für einen Infoabend mit einer Fahrt nach Regensburg zum Bezirkstag. Bezirksrat Toni Dutz wird dabei den Bezirk Oberpfalz und seine Aufgaben näher bringen. Künftig müssten auch die Siedler Kräfte bündeln und teilweise, wo möglich, mit benachbarten Siedlergemeinschaften zusammenarbeiten. Die Siedler müssten weiter Anwalt und Vertreter der Haus- und Grundbesitzer sein und deren Rechte konsequent und furchtlos verteidigen, aber auch den Pflichten und Rechten nachkommen, um sich durchsetzen zu können.













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