Es war die achte Auflage der Röthenbacher Dorfweihnacht, die im vergangenen Jahr am dritten Adventssonntag in dem kleinen Dorf im Steinwald stattfand – mit einem überragenden Ergebnis. Der Reinerlös dieses gut sechsstündigen Weihnachtsmarktes übertraf alle Erwartungen. Sagenhafte 30.000 wurden am vergangenen Freitag im Rahmen eines Abschluss-Helferessens an Herbert Putzer von der Kinderkrebshilfe Region Oberpfalz Nord übergeben. Der Verein war dafür mit der Vorstandsspitze zum „Rechensimer“ gekommen.
Organisiert wird der Weihnachtsmarkt, der im zweijährigen Rhythmus stattfindet, von einer Crew bestehend aus Julia Schneider, Martin Käß, Anton Kick, Josef Käß und Angelika Stiewing. Dazu kommen rund 200 ehrenamtliche Helfer. Im Pressegespräch mit den Oberpfalzmedien sagt Julia Schneider, dass die Vorbereitungen für dieses ganz besondere Event schon Wochen vorher beginnen. Die Bauernhöfe würden für die Dorfweihnacht ihre Höfe und Häuser öffnen. Es gab 20 Verkaufsstände. Die kulinarische Auswahl war für die rund 5000 Besucher enorm. Zudem sorgten die Jugendblaskapelle Reuth und der „Stiftländer Alphornwahnsinn“ für ein besonderes Flair.
Bei der Spendenübergabe dankte Julia Schneider noch einmal der Dorfgemeinschaft und allen ehrenamtlichen Helfern: „Ohne euch wäre dies alles nicht möglich gewesen“. Auch Bürgermeister Werner Prucker zeigte sich begeistert: „Es ist ein Weihnachtsmarkt in einer ganz tollen Atmosphäre, den man in der gesamten Oberpfalz suchen muss.“
Herbert Putzer, Vorsitzender der Kinderkrebshilfe, sprach von einer "Wahnsinnsspende" und betonte, dass jeder Cent bei den Kindern und den Familien ankomme. Sein mittlerweile auf 732 Mitglieder angewachsener Verein arbeite ehrenamtlich. Er verwies darauf, dass bis auf die allererste Röthenbacher Weihnacht sämtliche Reinerlöse in die Kinderkrebshilfe geflossen seien. Es handle sich insgesamt um sagenhafte 103.300 Euro. Putzer: „Ich kann euch nur danken für diese großartige Leistung.“ Das Geld werde ausschließlich für Sachen benutzt, die nicht von den Krankenkassen bezahlt werden, aber zur Gesundung der Kinder beitragen. Dazu gehörten beispielsweise Ausflugsfahrten wie jüngst in den Zirkus Krone.














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