Roggenstein bei Vohenstrauß
03.03.2019 - 12:53 Uhr

FC Sportheim in Tollhaus verwandelt

Party-Alarm beim Kinderfasching im Ortsteil: Der pensionierte Rektor Manfred Zeitler feiert schon 35 Mal die Faschingsgaudi und Alleinunterhalter Bernhard Kreuzer ist zum 20. Mal dabei.

Da war mächtig was geboten im FC Sportheim: Beim "Hulapalu" gibt es kein Halten mehr. Bild: dob
Da war mächtig was geboten im FC Sportheim: Beim "Hulapalu" gibt es kein Halten mehr.

Nicht mehr lange, dann ist die fünfte Jahreszeit vorbei. Deshalb haben die Mädchen und Buben das Domizil des örtlichen Fußballclubs zum Faschingsendspurt in ein richtiges Tollhaus verwandelt. Im rappelvollen Saal ging es hoch her, als die kleinen Narren das Tanzparkett bevölkerten und mit glänzenden Kinderaugen umtriebig umherschwirrten. Für Hauptorganisator und Conférencier Manfred Zeitler war es an diesem Tag sogar ein Jubiläum, denn zum 35. Mal organisierte der pensionierte Rektor diesen vergnüglich-bunten Kinderfasching. Kleine Piraten, Prinzessinnen, Polizisten, Bauarbeiter, Cheerleader, Fußballer, Indianer oder Sauriers hatten mächtig Lust auf die turbulente Kinderfaschingsparty. Fetzige Musik lieferte zum 20. Mal Alleinunterhalter „Bernie“ aus Waidhaus, der genau wusste, was bei den kleinen Faschingsgästen heuer der Hit war. Nicht nur mit dem Fliegerlied brachte er mächtig Schwung in den Saal. Kaum erklang Andreas Gabaliers „Hulapalu“ sausten die Maschkerer schon herbei und bewegten sich im Takt und reckten die Hände in die Höhe. Auch das rote Pferd war mit von der Partie: „Da hat das rote Pferd sich einfach umgekehrt und hat mit seinem Schwanz die Fliege abgewehrt. Die Fliege war nicht dumm und machte summ, summ, summ und flog mit viel Gebrumm ums rote Pferd herum“, sangen schon die Kleinsten auswendig.

Die Eltern konnten sich ruhig zurücklehnen und einfach die Fröhlichkeit ihrer Kinder genießen. Zusätzlich gab es auch eine Tombola und eine Maskenprämierung im mit Luftballons und Girlanden geschmückten Sportheim. Dafür hatte bereits jedes Kind beim Eintritt eine Losnummer erhalten und wer das größte Glück an diesem Tag gepachtet hatte, war der Sieger beim bunten Treiben. Mit Feuereifer absolvierten die Kinder Polonaisen und andere Mitmachspiele. Als dann auch noch die letzten Schaumküsse verdrückt waren, ging ein vergnüglicher Nachmittag seinem Ende entgegen, und so manch kleiner Maschkerer brauchte an diesem Abend keine Gute-Nacht-Geschichte mehr.

 
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