Feuerwehrleute packen für Garagenbau an

Der Platzmangel war bei der Ortsteilwehr brenzlig. Jetzt hat ihnen die Stadt zwei Fertiggaragen auf das städtische Grundstück stellen lassen. Fundamente wurden in Eigenregie erstellt.

Die Feuerwehren sind für ihr großartiges Engagement in der Großgemeinde bekannt. Die Roggensteiner Wehrleute packten wieder kräftig an und schufen sich nun mit dem Bau der Fertiggaragen den dringend benötigten Stauraum. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer (links) lobte die Einsatzbereitschaft. Außendienstleiter Karl Frey (Vierter von rechts) orderte die Doppelgaragen.
von Elisabeth DobmayerProfil

Als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk könnte der Garagenbau der Ortsteilwehr auf dem städtischen Grundstück am Ortsausgang in der Pfarrer-Kreuzer-Straße durchgehen. Bei der vergangenen Bürgerversammlung wurde erneut die knappe Lagermöglichkeit im Feuerwehrgerätehaus angesprochen. Wegen der engen Platzverhältnisse um das Areal gab es auch keine Ausweichmöglichkeit. Angedacht war zunächst die alte Garage neben dem Kindergartengebäude am Spielplatz zu sanieren. Doch beim genauen Betrachten wurde diese Möglichkeit rasch wegen der massiven Mängel von allen Seiten verworfen.

Schließlich brachten die Feuerwehrleute das städtische Grundstück mit dem Hydranten ins Spiel, das der Feuerwehr sowieso zu Übungszwecken zu Verfügung steht. Außendienstleiter Karl Frey errechnete die Kosten die bereits in den Haushalt eingestellt waren. Die rund zehn tatkräftigen Helfer der Wehr um Vorsitzenden Wolfgang Kiesbauer und dessen Stellvertreter Josef Herold betonierten das Fundament und bereiteten alles für das Aufstellen der Fertiggaragen vor. Mit Johann Gösl und dessen Sohn Michael hatte die Wehr fachmännische Hilfe in ihren eigenen Reihen, die genau wissen, wo anzupacken ist.

Die jeweils sechs Meter langen und zwei Meter breiten Fertiggaragen bieten nun genügend Stauraum, um die wichtigsten Utensilien der Feuerwehr entsprechend zu deponieren. Ebenfalls in Eigenregie werden die Floriansjünger die Pflasterarbeiten an den Zufahrten entsprechend anlegen und befestigen. Insgesamt fielen Materialkosten in Höhe von 11 000 Euro an, machte Frey deutlich. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer lobte den Einsatz der aktiven Wehrleute, die der Stadt damit viel Geld ersparten und nun auf entsprechende Unterstellmöglichkeiten zurückgreifen können.

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