Roggenstein bei Vohenstrauß
28.01.2019 - 08:27 Uhr

"Integration in Roggenstein bestens geglückt"

Alfons Amend feiert 80. Geburtstag. Der gebürtige Unterfranke fühlt sich im Luhetal äußerst wohl. Den Umzug in die Oberpfalz hat er nie bereut.

Von Unterfranken in die Oberpfalz. Alfons Amend (rechts) verbringt seinen Lebensabend im schönen Luhetal. Seine Lebensgefährtin Monika Runkel (Zweite von rechts) und seine Kinder und Enkel ließen den gebürtigen Würzburger hochleben. Pfarrer Gerhard Schmidt und Bürgermeister Andreas Wutzlhofer (hinten, von rechts) übermittelten ebenfalls die besten Glück- und Segenswünsche. Bild: dob
Von Unterfranken in die Oberpfalz. Alfons Amend (rechts) verbringt seinen Lebensabend im schönen Luhetal. Seine Lebensgefährtin Monika Runkel (Zweite von rechts) und seine Kinder und Enkel ließen den gebürtigen Würzburger hochleben. Pfarrer Gerhard Schmidt und Bürgermeister Andreas Wutzlhofer (hinten, von rechts) übermittelten ebenfalls die besten Glück- und Segenswünsche.

Der gebürtige Unterfranke Alfons Amend lebt seit 1994 im Luhetal in Roggenstein und fühlt sich hier pudelwohl. Vor allem schätzt er die sehr gute Luft in der Region. „Die Roggensteiner wissen oft gar nicht, in welch guter Luft sie leben dürfen“, versichert Amend, der am Freitag, 25. Januar, seinen 80. Geburtstag feierte. Tags darauf kamen alle Familienangehörigen im Gasthof „Am Sonnenhang“ in Kaimling zusammen, um den Vater und Opa hochleben zu lassen.

Mit seiner Lebensgefährtin Monika Runkel verbringt Alfons Amend seinen Lebensabend. 1938 in Würzburg geboren erlernte Amend nach der Schulzeit das Metzgerhandwerk in Aschaffenburg. Nach zwei Gesellenjahren leistete er seinen Wehrdienst ab. Ausgerechnet als er entlassen werden sollte, wurde die Berliner Mauer gebaut und er wurde umgehend wieder eingezogen. Danach arbeitete er wieder in seinem Ausbildungsberuf in Kitzingen und Würzburg.

Im Jahr 1977 heiratete Amend. Zwei Söhne und eine Tochter gingen aus der Ehe hervor. Seine Kinder sind in Unterfranken und in München wohnhaft und besuchen ihren Vater regelmäßig in der Oberpfalz. Nachdem er seine heutige Lebensgefährtin Monika Runkel in Bad Füssing kennenlernte, zog der Unterfranke nach Roggenstein. Diesen Umzug habe er nie bereut.

In der Grafenwöhrer Metzgerei H. Gugel GmbH fand er auch sofort eine Anstellung. Bis zu seinem 71. Lebensjahr war Alfons Amend dort ein fester Bestandteil im Betriebsablauf und eine große, qualifizierte und zuverlässige Stütze. Sechs Enkel gratulierten ihrem Opa zum Ehrentag, zu denen Amend auch die zwei Enkel seiner Lebensgefährtin zählt. In der Weidener Gambrinus-Gaststätte spielt der Roggensteiner mit Freunden gerne eine Runde Skat und beim FC Roggenstein bringt er sich seit Jahren als Platzwart ein. Heuer soll aber damit Schluss sein, denn die Mäharbeiten gehen zu sehr aufs Kreuz.

„Meine Integration ist jedenfalls in Roggenstein bestens geglückt“, scherzt Alfons Amend. Seit mehr als 55 Jahren ist er zudem CSU-Mitglied und kann sich noch gut an den berühmten Oberfranken „Ochsensepp“ erinnern, der als erster CSU-Vorsitzender in die Geschichte einging. Pfarrer Gerhard Schmidt überbrachte genauso die Glückwünsche zum runden Ehrentag wie Bürgermeister Andreas Wutzlhofer. Nicht zuletzt ist Amend auch beim Kinderferienprogramm der Pfarrei immer mit von der Partie und grillt zusammen mit Josef Wolfrath fachmännisch die Bratwürste für die Kinder.

 
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