Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Roggenstein

Mit Feuerwehruniformjacken wurden die neuen Aktiven Johannes Bojer (Dritter von links) und Elias Gösl (Zweiter von rechts) in die Gruppe aufgenommen. Kommandant Stefan Urbaneck (links) kann nun auf die jungen Nachwuchskräfte zählen. Kreisbrandmeister Christian Demleitner (rechts) lobte insgesamt die Wehren in der Großgemeinde, die spitze sind.
von Elisabeth DobmayerProfil

Mit der Trillerpfeife ähnlich eines Fußballspielanpfiffs wurde die Jahreshauptversammlung im Floriansstüberl eröffnet. Aktuell sind 131 Personen Mitglieder im Feuerwehrverein, informierte Vorsitzender Wolfgang Kiesbauer. Im Blick war auch das Bauvorhaben am Übungsplatz mit der Aufstellung der beiden Garagen. Einer Einweihung steht im Sommer nichts dagegen, sagte Kiesbauer. Man sei froh, diese Gebäude als zusätzliche Unterstellmöglichkeit für das umfangreiche Equipment bekommen zu haben. Manfred Kraus und Anton Maier erhielten viel Lob des Vorsitzenden für ihr Engagement rund um das Feuerwehrhaus mit Bewirtung im Floriansstüberl. Kassier Maximilian Lang legte den Kassenbericht vor, aus dem hervorging, dass viel Geld in die Jugendnachwuchsarbeit gesteckt wurde. Pfarrer Gerhard Schmidt dankte im Namen der Pfarrgemeinde für die große Unterstützung durch die Feuerwehr.

Die Stadt nimmt viel Geld in die Hand für die Feuerwehren in der Großgemeinde, wertete Kommandant Stefan Urbaneck als sehr positiv und bedankte sich bei allen Verantwortlichen für die großartige Unterstützung. Mit Feuerwehruniformjacken wurden die neuen Aktiven Johannes Bojer und Elias Gösl in die Gruppe aufgenommen.Ein Dankeschön gab es ebenso für die vier Mitstreiter der Jugendfeuerwehr.

Jugendwart Andreas Bojer ging noch auf die Nachwuchsgruppe mit sechs Buben und sechs Mädchen ein.

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer führte aus, dass die Roggensteiner über eine sehr gute Wehr verfügen, die allzeit bereit ist. Noch dazu im Ehrenamt. Dies hob der Bürgermeister ganz besonders hervor, denn die Feuerwehren nehmen einen ganz, ganz wichtigen Part für die Sicherheit der Bürger ein. In Roggenstein könne man auch von einer gelungenen Nachwuchsarbeit sprechen. Der Jugendfördertopf der Kommune leiste dazu einen kleinen Beitrag, um den Jugendlichen auch etwas bieten zu können. In den Haushaltsberatungen werden auch wieder Anliegen der Roggensteiner Wehr berücksichtigt, ließ das Stadtoberhaupt durchblicken.

„Die Jugend ist die Zukunft der Feuerwehr“, unterstrich Kreisbrandmeister Christian Demleitner die Wichtigkeit der Nachwuchswerbung. Schützenmeister Johann Gösl dankte ebenfalls für die sehr gute Zusammenarbeitzwischen den beiden Vereinen.

Kommandant Stefan Urbaneck berichtete von 34 Aktiven. Im Berichtszeitraum sei ein Aktiver weggezogen und einer ausgetreten. Drei weitere Kräfte die trotz persönlicher Gespräche auch nicht mehr zu den Einsätzen und Übungen kamen, wurden von Urbaneck und dessen Stellvertreter Michael Gösl aus der Liste gestrichen. Man wolle sich nicht selbst belügen, äußerte sich Urbaneck. Somit reduzierte sich die Aktivenzahl auf 29. Zwei Nachwuchskräfte die bereits die Truppmannausbildung abgeschlossen haben rücken nun in den Aktivendienst nach, so dass die Wehr auf 31 Kräfte zählen kann. Darunter sind vier Feuerwehrfrauen und drei Aktive sind Doppelmitglieder, also auch in einer weiteren Ortsteilwehr aktiv.

Die Jugendgruppe zählte bisher elf Mitglieder. Nachdem zwei Jugendliche das 18. Lebensjahr erreicht haben und wie bereits vorher erwähnt in den aktiven Dienst wechseln und nach einem Austritt bleiben acht Mitglieder. Die Jugendwerbung fruchtete und so konnten vier Jugendliche gewonnen werden, die sich bereiterklärten in den Feuerwehrdienst einzutreten und so konnte die Gruppe wieder auf zwölf Nachwuchskräfte aufgestockt werden.

Die Atemschutzgruppe hat 14 Mitglieder. Urbaneck berichtete zudem von 16 Einsätzen, die sich in vier technische Hilfeleistungen bei drei Unwettern, 1 Ölspur, 4 Sicherheitswachen, 6 Einsätze bei kirchlichen Veranstaltung bei denen für die Sicherheit der Teilnehmer gesorgt wurde und 2 Verkehrsabsicherungen durch den städtischen Kindergarten Anton Ferazin. Hinzu kommen 12 Übungen.

Die Atemschutzgruppe durchlief wie vorgeschrieben die Atemschutzgerätestrecke in Neuhaus und beteiligte sich an den Unfallverhütungsvorschriftenlehrgang in Vohenstrauß. Matthias Reil und Maximilian Lang waren zudem in der Feuerwehrschule in Würzburg im Brandhaus und bildeten sich anhand eines Verhaltenstrainings im Brandfall fort. Benedikt Malzer nahm am Sondersignalfahrtraining am Fahrsimulator teil, das sehr aufschlussreich war. Großes Anliegen des Kommandanten ist die Forcierung der Jugendarbeit, denn es gebe nichts Wichtigeres als Nachwuchskräfte. Großes Lob verteilte er an die Jugendleiter Andreas Bojer und Matthias Reil, die sich mit Unterstützung von Maximilian Lang und Moritz Urbaneck um die Nachwuchskräfte kümmern.

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