Konzert für Schwerkranke

In der Kirche St. Erhard waren noch einige Plätze frei. Erneut hatte Sopranistin Hildegard Zoltziar ein Benefizkonzert zu Gunsten des Hospiz St. Felix vorbereitet.

Die beiden Künstler die beim Benefizkonzert in der St. Erhardkirche auftraten. An der Orgel Andreas Kunz und rechts Hildegard Zoltziar.
von Rita KreuzerProfil

Die Zuhörer erlebten ein Konzert zu Gunsten des Fördervereins Schwerkranke in Weiden. Es war eine gehobene Vorstellung konzertanter Musik. Sopranistin Hildegard Zoltziar trug stimmlich bei der Vielzahl der Stücke gesanglich mit bei.

In den letzten Jahren hatte Zoltziar wiederholt bei freiem Eintritt, lediglich gegen eine Spende, Konzerte mit Sängern, Musikern und Organisten angeboten und vorgestellt. Heuer präsentierte sich mit Andreas Kunz an der Orgel der Kantor in St. Johannes Baptista aus Floß dazu. Hospizleiterin Susanne Wagner begrüßte die Besucher und die beiden Künstler. Ein Dank galt Pfarrer Gerhard Schmid, der das Gotteshaus für diese Veranstaltung zur Verfügung stellte.

Mit dem Vortrag „Tochter Zion, freue dich“ von Georg Friedrich Händel eröffnete Hildegard Zoltziar, an der Orgel Andreas Kunz. Passend zum 1. Advent, die erste Kerze brannte am Adventskranz am Seitenaltar ließ Andreas Kunz von der Empore die Partita :“Oh Heiland reiß die Himmel auf“ hören. Der Organist trug diese Spielpartitur in fünffacher Spielweise vor. Hildegard Zoltziar ließ das „Stimmet Hosianna“ hören und ließ das Adventslied „Maria durch ein Dornwald ging“ in heller glockenreiner Sopranstimme folgen. Adventlich blieb es beim „Es blühn drei Rosen auf einem Zweig“, wie auch das Marienlied „Die Rosen der Madonna“, hier fragte die Sängerin-wer hat sie zum Blühen gebracht. Joseph Rheinberger, war ein in Liechtenstein geborener Komponist und Organist. Die Andante Pastorale spielte instrumental an der Orgel der Organist.

Ave Maria Vertonungen und geistliche klassische Werke führte als musikalische Reise durch verschiedene Epochen. Das Ave Maria –Glöcklein und das Ave von Camille Saint-Saens hat diesen Text ebenfalls vertont. So für Orgel und eine Sopranstimme.

Dann wurde es weihnachtlich mit „Zu Bethlehem geboren“ von Robert Jones und dem Wiegenlied Maria von Max Reger. Die Lampen im Kirchenschiff löschten, lediglich die Kerzen brannten und erhellten schwach die Umgebung, als Zoltziar „Abends will ich schlafen gehen“ von Engelbert Humperdinck anstimmte.

Dann brandete Applaus auf. Die beiden Künstler kamen von der Empore an die Stufen des Altares und stellten sich vor. Damit forderten die Gäste eine Zugabe. Die folgte mit dem Wiegenlied von Franz Schubert.

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