Vorschulkinder feiern Frühjahr

„Die Oberpfalz ist mein Zuhaus‘, hier lebe ich und kenn‘ mich aus“, lautet das Jahresmotto im städtischen Kindergarten Anton Ferazin in Roggenstein. Beim Maifest strahlen die Kleinen ihren Eltern und Großeltern entgegen.

von Elisabeth DobmayerProfil

Mai - das sind nur drei kleine Buchstaben und doch klingen sie wie ein großes, freudiges Versprechen. Der Mai öffnet eigentlich das Tor zum Frühling, und darauf ruhten deshalb heuer auch alle Hoffnungen der Erzieher und Kinder des städtischen Kindergartens Anton Ferazin. Sie luden Eltern und Gäste zum großen Maibaumfest ein, unter dem Jahresmotto „Die Oberpfalz ist mein Zuhaus‘, hier lebe ich und kenn‘ mich aus.“ Doch bedeckter Himmel und Temperaturen gerade einmal um die zehn Grad, ließen die Gäste am Muttertag frösteln. Doch das Kindergartenteam um Leiterin Birgit Zant und die Buben und Mädels ließen sich nicht beirren und hielten an dem Freiluftauftritt mit dem Tanz um den weiß-blauen Maibaum fest.

Pünktlich um 15 Uhr zum großen Auftritt der Buben und Mädchen blitzten Sonnenstrahlen vom Himmel. Die weiß-blauen Bänder wehten im Wind, als die Mädchen und Buben in ihren Dirndln und Lederhosen in Formation zum Wiesn-Hit „Cordula Grün“ im Garten aufmarschierten. Stolze Mütter, Väter, Omas und Opas säumten den Weg. Die Vorschulkinder Lotta Sailer, Julian Ertl, Paul Thumann, Anna Milbrodt und Niklas Gieler nahmen Position am Maibaum ein und schmetterten gekonnt ihr Gedicht: „Wisst ihr wos a echter Oberpfälzer is? A Ma, der in der Lederhosn schwitzt, der gern isst a G’selchts, an Radi und trinkt a Maß Bier. Dazu a Brezn, so knusprig und braun. Die kann a jeder verdau’n und weil sie so gesalzen ist, a jeder Oberpfälzer sie gern isst.“ Zuvor begrüßte Elternbeiratsvorsitzende Katja Gieler die große Gästeschar, darunter Pfarrer Gerhard Schmidt, die Bürgermeister Andreas Wutzlhofer und Uli Münchmeier sowie die Grundschullehrerinnen Manuela Prem und Sonja Münchmeier. „Wir Bayern san lustig, wir Bayern san froh, des is unser Motto für’n heitigen Doch“, ließen die Kinder gesanglich keinen Zweifel aufkommen. „Die Boum san recht lustig, die Moidler so schei, wer möchte da net auf unser Maifest geh’n“, stellten sie weiter fest.

Paul Thumann und Anna Milbrodt hatten die Lacher auf ihrer Seite, als sie sich einen „aufschlussreichen“ Dialog über den Regenschirm lieferten. Danach folgte der bekannte Dorfrocker-Hit „Dorfkind“: Ich bin a Dorfkind und darauf bin ich stolz, denn wir Dorfkinder sind aus gutem Holz. Ich bin a Dorfkind, was kann es Schöneres geb’n, als auf’m Land zu leb’n“, war sich Solosängerin Anne Malzer sicher.

Nachdem am Maifest auch Muttertag war, hatten die Erzieherinnen mit den Kindern natürlich auch für die Mütter eine Besonderheit parat. Zum Lied „Meine Mami, das ist sonnenklar“ von Rolf Zuckowski überreichten die Kinder an ihre Mamas selbst gebastelte Muttertagsherzen und verteilten Küsschen. Der voXX-Club-Tanz nach dem Lied „Rock mi“ oder „Wenn der Maibaum wieder am Dorfplatz steht“ bildete den Abschluss der Aufführung, bei der alle Kinder mit Enthusiasmus hüpften, sich im Kreis drehten oder voller Freude in die Zuschauermenge strahlten oder winkten.

Das Personal um Birgit Zant, Susanne Hirmer, Carmen Gruber und Emi Bauer verdienten sich von den Eltern Lob für die Darbietungen. Auf dem gesamten Gelände durften die Kinder anschließend bei Aktionen wie dem Wettmelken an einer Kuh teilnehmen, während sich die Eltern im eigens aufgestellten Zelt niederließen.

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