Matthias Holl neuer Rektor in Rothenstadt

„Heut ist ein ganz besond’rer Tag“, sangen die Schüler der Hans-Sauer-Schule in Rothenstadt bei der Amtseinführung ihres neuen Rektors Matthias Holl durch Schulamtsdirektorin Christine Söllner.

Bei der Amtseinführung des neuen Rektors an der Hans-Sauer-Schule sind dabei (von links) Josef Melch, Hans Hiermaier, Gabriele Laurich, Markus Bäumler, Kurt Seggewiß, Matthias Holl, Christine Söllner, Pfarrer Heribert Engelhardt, Petra Walberer, Renate Reger, Jürgen Kett und Manuel Sennert.
von Helmut KunzProfil

„Du bist willkommen hier, wir freuen uns, dass du bei uns bist.“ In der festlich geschmückten Turnhalle betonte Söllner Ehrgeiz, Zielstrebigkeit, Fleiß und Eloquenz des neuen Schulleiters. Er sei geprägt durch sein Elternhaus.

„Sie haben viel Gespür für Ihr Gegenüber.“ Und: „Sie mögen Kinder.“ In kurzen Worten skizzierte die Direktorin den beruflichen Werdegang Holls, der nach dem Studium in Regensburg zunächst an der Pestalozzischule wirkte, dann nach Haar in Oberbayern versetzt wurde, um schließlich die Ausbildung zum Beratungslehrer zu absolvieren.

Nach seiner Promotion in Regensburg zum Thema „Einsatz erzählender Literatur in der Grundschule“ sei Holl Konrektor in Tirschenreuth, später Rektor in Luhe-Wildenau gewesen. Seit Beginn dieses Schuljahres leite er die Rothenstädter Grundschule mit dem Profil Inklusion.

„Sie haben hier Lehrkräfte, die von ihrem Geschäft was verstehen“, betonte Söllner. „Sie sind hochmotiviert und fühlen sich mitverantwortlich für neue Aufgaben im Schulentwicklungsprozess.“ Um diese Schule müsse niemand Angst haben. „Sie ist auf einem festen Fundament gebaut.“ Der richtige Ort, an dem sich Schüler wie Lehrer gleichsam wohl fühlten.

Sachaufwandsträger und Oberbürgermeister Kurt Seggewiß zeigte sich überrascht von der guten Laune an der Schule und vom Trubel und Lärm in der Turnhalle. „Diese Schule ist eine ganz besondere und sie liegt uns sehr am Herzen.“ Die Inklusion mit dem Heilpädagogischen Zentrum Irchenrieth funktioniere hier hervorragend. „Matthias Holl tut viel und er weiß auch wofür er das tut.“

Vor allem freue es ihn, dass hier das Lachen gepredigt werde. „Lachen ist Medizin für die Seele.“ Die Botschaft des Oberbürgermeisters an die Schüler dieser zweitgrößten Grundschule Weidens: „Ihr sollt einen wunderschönen Pausenhof bekommen.“

Pfarrer Heribert Engelhardt empfahl, den Blick auch hinter die Kulissen des Schulbetriebs zu werfen. Nicht die äußere Fassade zähle. Gerade, was das Seelenleben der Schüler betreffe, müsse man auch hinter deren Verhalten blicken. Wer Gott aus dem Spiel lasse, verkürze manchen Lebensbereich maßgeblich. „Der Glaube macht das Wesen des Lebens aus.“ Auch Elternbeiratsvorsitzender Jürgen Kett hieß Holl willkommen. Es biete sich eine neue Chance für Eltern und Schule, sagte er.

Die Kinder begrüßten ihren neuen Chef mit Gedichten und Liedern. Holl freute sich auf eine herzliche Zusammenarbeit. „Ich fühle mich hier gut, unbürokratisch und freundlich aufgenommen.“ Sein besonderer Dank galt Konrektorin Petra Walberer, einem "Urgestein der Hans-Sauer-Schule", das mit ihm seit Schuljahresbeginn im Amt sei und auch diesen Vormittag organisiert habe. Schüler, Ehrengäste und Lehrerkollegium sangen „Always look on the bright side of life“. Unter den Gästen weilten auch der Weidener Personalratsvorsitzende Manuel Sennert, zwei ehemalige Rektoren und Stadträte.

Schüler und Lehrkörper begrüßen ihren neuen Rektor mit dem Song "Always look on the bright side of life".
Die Klasse 2b spielt den Gästen vor, wie sie sich das so vorstellt, wenn Matthias Holl morgens mit einem Lächeln auf den Lippen in die Schule kommt.
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