31.08.2018 - 17:02 Uhr
Rottendorf bei SchmidgadenOberpfalz

Wasserleitungsbau läuft

In einem Gespräch informieren Wasserzweckverband, Bauleitung und Baufirma über den Leitungsbau in Rottendorf. Das Misstrauen ist nach wie vor vorhanden.

Informierten über den Bauverlauf (von links) Bürgermeister Josef Deichl, Hans Werner, Helmut Schatz, Markus Ries, Andreas Ranzinger, René Heuberger, Stefan Pilger und Marcel Gschrey.
von Richard AltmannProfil

Seit Anfang Juli beherrschen die Baumaschinen den Ort. Die Erneuerung der Wasserleitung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Brudersdorfer Gruppe läuft auf Hochtouren. In einem Pressegespräch gab es nun aktuelle Informationen vom stellvertretenden Zweckverbandsvorsitzenden, Bürgermeister Josef Deichl, vom Geschäftsführer des Zweckverbandes Hans Werner, vom Bauleiter des Ingenieurbüros Seuss Helmut Schatz, von Gesamtbauleiter René Heuberger, von Bauleiter Andreas Ranzinger von der Firma Pfaffinger, vom Bauleiter für die Spülbohrung Stefan Pilger sowie von Bauhofleiter Markus Ries.

Der Ringschluss im Burserweg ist abgeschlossen, die Straße bereits fertig asphaltiert. Zeitgleich wurde der Schulberg in Angriff genommen. Dort musste der Bauhof zunächst für sieben Anwesen Notanschlüsse legen. Im Schulberg gab es in der Vergangenheit die meisten Rohrbrüche. Laut Bauleiter Ranzinger war es nicht einfach, die Verlegeschächte zu graben, da diverse Kanäle und alte Wasserleitungen im Untergrund verlaufen, die nirgends dokumentiert seien. Es musste immer wieder abgeklärt werden, um welche Leitung es sich handelt. Der Abschluss werde jetzt möglichst zeitnah erfolgen. Die Straße erhält jedoch keine Feinschicht, weil für 2019 der Ausbau geplant ist. Am 17. September soll mit der Spülbohrung begonnen werden. Mit diesem Verfahren wird die neue Hauptleitung auf einer Länge von 1,5 Kilometern zwischen Rottendorf und Inzendorf verlegt. Die Rohre haben einen Durchmesser von 180 und 250 Millimeter. Sämtliche Leitungsverläufe werden dokumentiert. Über den bisherigen Bestand liegen fast keine Unterlagen vor.

Ein wichtiges Thema sind die Hausanschlüsse. Hier hat die Firma Pfaffinger den Anliegern ein Angebot unterbreitet. Für Anschlüsse, die nicht von der Firma gemacht würden, werde sie auch keine Gewährleistung übernehmen, stellte Ranzinger klar. Die Anschließer wurden aufgefordert, Druckminderer und Rückspülfilter einzubauen. Neue Hausanschlüsse sind in jedem Fall erforderlich, denn die alten Gussleitungen oder PN6-Leitungen halten dem neuen Druck nicht stand. Die Beteiligten spüren noch immer ein gewisses Misstrauen in der Bevölkerung gegenüber der Baumaßnahme, wurde beim Gespräch deutlich. Alle stehen für Fragen zur Verfügung. Es geschehe nichts zum Nachteil der Anschließer.

Einer der Unerflurhydranten am Schulberg.
Rückmeldungen:

Der Wasserzweckverband bittet die Bürger, die Meldung abzugeben, wer seinen Hausanschluss durch die Firma Pfaffinger erledigen lassen möchte. Die Firma und der Zweckverband müssen entsprechend planen. Wer seinen Anschluss selbst macht oder an eine andere Firma vergibt, muss dies ebenfalls melden. (ral)

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