Saltendorf fit für die Zukunft

Im Festzug geht es nach dem Gottesdienst bei herrlichem Sommerwetter zum Festplatz beim Vereinsheim. Alle Ehrengäste loben die Saltendorfer für ihr Engagement bei der Dorferneuerung.

Der Festzug bewegte sich von der Marieninsel zum Festplatz am Vereinsheim.
von Anton (Rufn. Toni) WildProfil

Ganz Saltendorf ist auf den Beinen und marschiert beim Festzug nach dem feierlichen Gottesdienst von der Marieninsel zum Festplatz. Das „Kulmtal Echo“ führt mit dem „Standschützenmarsch“ schmissig den Zug an, dahinter die politische Prominenz, die Vereine mit ihren Fahnen und schließlich die Saltendorfer Bürger. Nach dem ersten Durstlöschen eröffnet der Saltendorfer Marktrat Helmut Ries, der „Motor“ der Dorferneuerung, die Reihe der Festreden und Grußworte.

Ries erläuterte noch einmal die zwei Schwerpunkte des Dorferneuerungsprogramms, zum einen die Verschönerung der privaten Anwesen mit ihren Gebäuden, Höfen und Vorgärten, die maßgeblich das Erscheinungsbild des Dorfes prägen und zum anderen die bekannten öffentlichen Maßnahmen, die eine positive Dorfentwicklung unterstützen. „Saltendorf ist durch diese Investitionen nicht nur reicher, sondern auch schöner geworden“, so Ries.

Landrat Thomas Ebeling verwies auf die vielen Beteiligten der gelungenen Maßnahmen und fand, das sei „ein Grund zu feiern“. Werner Bachseitz vom Amt für ländliche Entwicklung, der das Projekt sechs Jahre betreute, begann seine Rede mit „Schee is` worn, Euer Saltendorf“ und beglückwünschte die Bürger und die Gemeinde zu den „gelungenen und vorbildlich umgesetzten Maßnahmen“. Er zählte noch einmal die öffentlichen Bereiche, wie Marieninsel, Gassl, Gemeinschaftshaus, Kirchenaufgang, Badeweiher etc. auf. Bachseitz zeigte sich auch erfreut über den Einsatz der Anlieger, die die Privatförderung genutzt und die Vorbereiche zum Straßenraum gestalterisch enorm aufgewertet hätten.

Ähnlich äußerte sich Landschaftsarchitekt Gottfried Plank. Er stellt fest, dass einige Plätze, wie die Marieninsel, der Badeweiher oder der Backofen an Aufenthaltsqualität gewonnen hätten und lobte die Privaten für ihr „Feingefühl und ihren Geschmack“. Er überreichte Helmut Ries ein Bild vom Kirchenaufgang. Weitere Grußworte sprachen Altbürgermeister Georg Butz und Bürgermeister Konrad Kiener. Er meinte, als letztes Kapitel sei das Dorffest ein krönender Abschluss und lobte die Saltendorfer noch einmal für über 2000 geleistete Arbeitsstunden: „Saltendorf ist fit für die Zukunft“.

Zum anschließenden Weißwurstfrühschoppen spielte das „Kulmtal Echo“ zur Unterhaltung zünftig auf und der Backofen mit den leckeren Flammkuchen und Brotkuchen lief auf Hochtouren.

Landrat Thomas Ebeling, Werner Bachseitz, Bürgermeister Konrad Kiener, Pater Georg Parampilthadathil, MdB Karl Holmeier, Altbürgermeister Georg Butz und Marktrat Thomas Weber (von links) freuten sich mit den Bürgern über die gelungene Dorferneuerung.

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