Diesen beging sie zu Hause, in einem großen Partyzelt, mit ihren Familienangehörigen - darunter 17 Enkel und 5 Urenkel -, Vereinen sowie Bürgermeister Jürgen Kürzinger.
Schon im Alter von 15 Jahren begann das arbeitsreiche Schaffen von Rosina Vogl, wodurch sie sich bis heute gesund und jung fühlt: "Die Arbeit im Stall, Haushalt und die Wallfahrten, das hält fit." Sie wuchs auf dem elterlichen Anwesen in Tagmanns auf und ging in Sassenreuth zur Schule. Bereits früh musste sie in der Landwirtschaft mithelfen. Weiter verdiente sie ihr Geld beim Hopfenzupfen, bei der Firma Grundig in Bayreuth, im Krankenhaus in Auerbach sowie in der Handschuhfabrik in Kirchenthumbach.
Ihren Mann Willi Vogl lernte sie "beim Steger" im Saal beim Tanzen kennen. Im November 1960 führte er sie vor den Traualtar, und so kam Rosina Vogl nach Sassenreuth. Vier Mädchen und vier Buben zählten schließlich zur Familie, mittlerweile kommen 17 Enkel und 5 Urenkel immer wieder gerne zur Oma, der ihre Familie sehr wichtig ist.
Vor fünf Jahren musste die Jubilarin für immer von ihrem Mann Abschied nehmen. Sie verrichtet noch selbstständig ihren Haushalt, hilft auf dem Bauernhof, den inzwischen ihr Sohn führt, im Stall mit und ist weiterhin mit dem eigenen Auto unterwegs. Rosina Vogl ist auch ein geselliger Typ. Sie ist Mitglied des Katholischen Frauenbundes und besucht regelmäßig die Nachmittage der Seniorenrunde "Immerfroh".
Zudem ist die Jubilarin ein sehr christlicher Mensch. Auf den Besuch des Gottesdienstes legt sie großen Wert. 35 Mal war sie bei der Kirchenthumbacher Fußwallfahrt zur Heiligsten Dreifaltigkeit nach Gößweinstein dabei. Pilgern ist für Rosina Vogl wie Urlaub: Sie besuchte bereits Wallfahrtsorte in Polen, Frankreich und Bosnien-Herzegowina. Im Oktober unternimmt sie mit ihrer Tochter eine Wallfahrt nach Medjugorje: "Da freue ich mich schon drauf", erklärt die 80-Jährige.













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