Mario Groß bezeichnete bei der Versammlung der Sassenreuther Jagdgenossen den von ihm gepachteten Anteil an der Sassenreuther Jagd, welcher sich unter anderem Richtung Tagmanns erstreckt, zu 99 Prozent als „eine gute Jagd“, aber bei dem verbleibenden 1 Prozent berichtete er von massiven Schwierigkeiten.
So hätten Unbekannte eine Kirrung (Lockfütterung) entfernt. Zudem sei eine Wildkamera entwendet worden. Zu allem Übel habe ihm ein Grundstücksbesitzer einen Zaun so gezogen, dass er eine Jagdkanzel nicht mehr besteigen könne. Wegen des Streits verzichte er nun auf eine weitere Pachtung seines Anteiles an der Sassenreuther Jagd. Da man bei der Suche nach einem neuen Pächter mit unvorhersehbaren Ausgaben rechnen müsse, wurde beschlossen, einen Teil des Jagdschillings nicht für den Wegebau zu verwenden, sondern diesen in der Rücklage zu belassen. Für den übrigen Teil der Pachteinnahmen kam man zu dem einstimmigen Ergebnis, diesen wieder zum Kauf von Schotter zu verwenden.
Torsten Beierlein hingegen erklärte sich bereit, den Jagdbogen 2, welcher das Gebiet Pfaffenstetten-Wölkersdorf betrifft, bei gleichbleibenden Konditionen weiter zu bejagen. Er habe bisher mit den Jagdgenossen in gutem Kontakt zusammengearbeitet. Bei anstehenden Mäharbeiten habe er zeitnah reagieren können, da bei der Wildsuche die jungen Rehe mit einer an einer Drohne befestigen Wärmebildkamera rasch aufgespürt wurden. Die Jagdgenossen entschieden daher mit einstimmigen Votum für Verlängerung des Pachtvertrages im Bogen 2.












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