2017 trauerten die Saubersriether um ihre beiden über 100 Jahre alten Kastanien an der Dorfkapelle. In einer Schnellaktion wurden sie beseitigt. Ein Teil der Dorfbevölkerung war darüber empört. Kein Wunder, denn der Bevölkerung sagte damals niemand in einer Dorfversammlung, dass die beiden Bäume nicht mehr so ganz verkehrssicher waren. Dadurch wäre viel Ärger erspart geblieben. Alles vergessen, denn vor einigen Tagen pflanzte der örtliche Kreis- und Marktrat Josef Hierold sen. mit einigen Dorfbewohnern eine neue Kastanie, eine Esskastanie, fast an gleicher Stelle. Mit dabei war auch die fachkundige Baumbeauftragte des Maschinenrings Neustadt/WN Elisabeth Kraus aus Heumaden. Vor der Pflanzung sorgte die Baufirma Hierold, Moosbach für ein entsprechend großes Pflanzloch. Nach der Pflanzung der Esskastanie und entsprechender Abstützung mit Pflöcken sorgte die Feuerwehr Saubersrieth/Niederland für eine ausreichende Bewässerung. Bleibt nur zu hoffen, dass sie die neue Esskastanie so gut entwickelt wie ihre Vorgängerin und über Jahrhunderte dem Kapellenplatz Schatten spendet. Esskastanien sind von Natur her gesund, köstlich, sättigend und glutenfrei sowie für eine variantenreiche Zubereitung verwendbar. Die künftigen Generationen des Dorfes Saubersrieth werden sicher mit dem Baum noch seine Freude haben. Bereits Hildegard von Bingen schätzte die Edelkastanie.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Meistgelesene Artikel
Zum Fortsetzen bitteE-Mail eingeben
Sie sind bereits eingeloggt.
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.