24.11.2019 - 13:36 Uhr
SchirmitzOberpfalz

Bischofsbesuch der Höhepunkt

Pfarrer Thomas Stohldreier blickt am Pfarrfamiliensonntag im Gottesdienst auf die Seelsorge im zu Ende gehenden Kirchenjahr zurück. "Es war ein Jahr der Besuche mit der Visite des Diözesanbischofs als absolutem Höhepunkt", betont er.

von Norbert DuhrProfil

Davor hatte schon Regionaldekan Manfred Striegl anlässlich der Großen Visitation im Dekanat Weiden die Pfarrei besucht und bei der Sitzung mit Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung das vielfältige Engagement in Schirmitz und Bechtsrieth gelobt. Dann kam noch der drittwichtigste Mann des Bistums, Personalreferent und Domdekan Franz Frühmorgen, nach Schirmitz, um 47 Buben und Mädchen das Sakrament der Firmung zu spenden.

Hoher Besuch stellte sich schließlich am 24. Juli zum Abschluss der Dekanats-Visitation mit Bischof Rudolf Voderholzer ein. "Schirmitz wurde als Pfarrei auserkoren - eine große Ehre für eine kleine Pfarrgemeinde jenseits des Flutkanals", stellte Stohldreier heraus. Der Gast aus Regensburg besuchte den Kindergarten und feierte mit den Priestern des Dekanats am Abend einen Pontifikalgottesdienst mit anschließender Fahrzeugsegnung. Abschluss war ein Begegnungsabend mit dem Bischof im Pfarrsaal, wobei sich Voderholzer auch in das goldene Buch der Gemeinde eintrug.

Der Pfarrer erinnerte ferner an die Pfarrwallfahrt nach Rom, die ein sehr intensives Erlebnis war, "aber wir haben halt den Papst verpasst", bedauerte der Prediger. "Als wir nämlich zur Audienz endlich auf den Petersplatz kamen, war der Papst schon weg. Aber wir wurden immerhin in Abwesenheit noch begrüßt." Stohldreier hob in seinem Rückblick weiter hervor, dass die Pfarrfeste alle "gut geklappt" hätten und dass Kirchenchor, Teeniechor, Männergesangverein, Bläsergruppe und Orchestergemeinschaft wieder die Gottesdienste eindrucksvoll bereichert hätten. Lobend erwähnte der Prediger auch die kirchlichen Gremien, Gruppen und Vereine sowie die vielen freiwilligen Helfer für ihren ehrenamtlichen Einsatz in und um das Gotteshaus und die kirchlichen Gebäude. "Ich bin als Pfarrer dankbar für die vielen Schätze, die wir haben." Ausdrücklich dankte der Seelsorger auch den Gemeinden Schirmitz und Pirk, den Bürgermeistern und Gemeindearbeitern sowie den Schulen für die vorbildliche Zusammenarbeit.

Stohldreier verhehlte aber auch nicht, das einige Entwicklungen Sorgen bereiten. Er wünschte in diesem Zusammenhang der KAB, dass sie den Sprung in die nächste Generation schaffe und dass der Frauenbund in der nächsten Jahreshauptversammlung eine neue Vorstandschaft finde. Freude bereitete dem Seelsorger die Hoffnung, dass man in Bechtsrieth vielleicht wieder eine Landjugend bekomme. Auf die Arbeit der Kirchenverwaltung eingehend, verwies Stohldreier auf die Anlegung neuer Urnenfelder im Friedhof. Dabei dankte er besonders den Schirmitzer Gemeindearbeitern für die Mithilfe. In der Filialkirche Bechtsrieth bereite der renovierte Kreuzweg viel Freude. "Die 14 Stationen sind jetzt echte Schmuckstücke geworden. Dafür sage ich ganz besonders Dank Pfarrer Andreas Hanauer und den vielen Spendern." Anerkennende Worte galten ferner dem Pfarreirat Bechtsrieth für die neue Ausstattung der Sternsinger.

"Wir stehen sowohl in Schirmitz als auch in Bechtsrieth vor zwei großen Orgelsanierungen", informierte der Pfarrherr weiter. Im Schirmitzer Pfarrsaal wolle man die Ziehharmonikawand erneuern. Als gelungen bezeichnete es der Geistliche, dass man pfarrliche Grundstücke für die Baulanderschließung freibekommen habe. "Wir haben dabei eng mit der Gemeinde und der Diözese zusammengearbeitet. Jetzt gilt es, die Weichen für die zukünftige Kinderbetreuung zu stellen", erklärte Stohldreier. Fazit und Ausblick des Predigers: "Bei uns geht noch viel, aber es wird eine spannende Aufgabe, unser Niveau zu halten." Zum Schluss dankte Pfarrer Stohldreier allen Pfarrangehörigen, die das kirchliche Leben in Schirmitz und Bechtsrieth/Trebsau mittragen sowie allen Frauen und Männern, die ein Amt oder einen Dienst übernommen haben.

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