Schirmitz
15.05.2018 - 20:44 Uhr

Schirmitz feiert Kirchenpatrozinium: Zu Ehren "Maria Königin"

Vor der festlichen Einweihung von Pfarrkirche und Kirchplatz feiern die Gläubigen am Sonntag das Kirchenpatrozinium "Maria Königin", das heuer zum 55. Mal begangen wird.

Das Tragen der Muttergottesstatue im Kirchenzug hat am Patroziniumstag der Pfarrei "Maria Königin" Tradition. Das Fest wirde  bereits zum 55. Mal begangen. Die Trage schultern wieder vier Kolpingmitglieder.  	Bild: du
Das Tragen der Muttergottesstatue im Kirchenzug hat am Patroziniumstag der Pfarrei "Maria Königin" Tradition. Das Fest wirde bereits zum 55. Mal begangen. Die Trage schultern wieder vier Kolpingmitglieder. Bild: du

Die feierliche Konsekration auf dieses Patrozinium Maria Königin - in der Oberpfalz einmalig - feierte die Pfarrgemeinde am 26. Mai 1963 mit dem damaligen Weihbischof Josef Hiltl. Gläubige sowie kirchliche und weltliche Gremien, Vereine und Verbände setzen auch heuer wieder mit ihrer Teilnahme ein Zeichen der Gemeinschaft und der Zusammengehörigkeit.

Der Festtag begann mit einem großen Kirchenzug vom Rathaus zur Pfarrkirche unter Vorantritt der Blaskapelle Flossenbürg. Alle Vereine marschierten mit ihren Fahnen mit. Die Kolpingmitglieder Herbert Kick, Kurt Steinhilber, Roland Werner und Jürgen Wolf schulterten im Zug die Marienfigur mit dem Jesuskind auf einer Trage und stellten sie nach dem festlichen Einzug am Hochaltar ab. Sänger und Musiker grüßten mit einem "Salve Regina" die Kirchenpatronin. Domdekan Prälat Johann Neumüller feierte als Vertreter des Bischofs zusammen mit Pfarrer Thomas Stohldreier und Ruhestandspfarrer Andreas Hanauer den Patroziniumsfestgottesdienst.

Eine kirchenmusikalische Meisterleistung boten Kirchenchor, Orchestergruppe und Bläser unter der Gesamtleitung von Wolfgang Ziegler mit der Aufführung der "Spatzenmesse" von Wolfgang Amadeus Mozart und des "Halleluja" von Georg Friedrich Händel. Prälat Neumüller sagte in der Predigt, dass Maria als Mutter der Kirche unsere Hoffnung sei. Sie dürfe in unserer Zeit nicht verloren gehen. "Maria will uns die Augen öffnen für ein anderes Leben, nämlich für die Gemeinschaft mit Gott im Himmel, denn das Beste kommt erst noch", machte der Festprediger deutlich.

Am Schluss spendeten die Kirchenbesucher Beifall für den laut Stohldreier "toll gestalteten" Gottesdienst, der mit dem "Großer Gott, wir loben Dich" imposant ausklang.

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