Nach einem Kaffeekränzchen lud Leiterin Rosa Krug die Frauen und Männer zu einer Meditation zum Thema "Schale der Dankbarkeit" ein. Dazu versammelten sich die Teilnehmer im vorderen Teil des Saales und bildeten um einen am Boden ausgelegten kleinen Teppich mit Erntegaben einen Halbkreis. Krug betonte, dass es in der heutigen Zeit immer schwieriger werde, Erntedank zu feiern, weil viele Menschen in den Städten das Säen, Pflanzen, Wachsen, Reifen und Ernten gar nicht mehr vor Augen haben und miterleben. "Wir können heute zwar alles im Supermarkt kaufen, aber denken wir auch daran, dass dies alles ein Geschenk Gottes ist ?", fragte sie.
Die Leiterin stellte heraus, dass der heutige Tag für die Senioren ein Erntedanktag sein soll unter dem Besinnungsthema "Die Fruchtschale als Symbol für das Leben." Der Dank für unser eigenes Leben soll ebenfalls im Mittelpunkt der Feier stehen. Dabei sollten wir auch eine Zwischenbilanz ziehen über Geglücktes, Geschenktes, Erreichtes und Gescheitertes im eigenen Leben. Krug sagte: "Mit dem Blick auf das Positive können wir vertrauensvoll in die Zukunft gehen, weil Gott uns hilft. Er ist der Grund zur Freude und zum Dank." Mit Fürbitten und Liedern sowie mit vorgetragenen Texten von Pfarrer Thomas Stohldreier und Ruhestandspfarrer Andreas Hanauer wurde die Meditation bereichert.













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