26.03.2019 - 13:34 Uhr
SchirmitzOberpfalz

Gerhard Adam bleibt Jagdvorsteher

Unter der Leitung von Bürgermeister Ernst Lenk bestätigen 22 Schirmitzer Jagdgenossen den Vorstand in der Jahreshauptversammlung bis auf eine kleine Ausnahme einstimmig im Amt. Jagdvorsteher bleibt auch nach 25 Jahren weiter Gerhard Adam.

von Norbert DuhrProfil

Die 22 wahlberechtigten Jagdgenossen statteten das bisherige Vorstandsteam bei der Neuwahl im Gasthof Heigl mit einem großen Vertrauensbeweis aus. Wiedergewählt für die nächsten fünf Jahre wurden Gerhard Adam als Jagdvorsteher, Helmut Rast als Stellvertreter, Karl Bodensteiner und Josef Beer als Beisitzer, Rosa Krug als Schriftführerin, Bernhard Eckert als Kassenverwalter und Michael Kick als Kassenprüfer. Für den nicht mehr kandidierenden Ludwig Bock stellte sich Robert Ertl als zweiter Revisor zur Verfügung. Für seine 25-jährige Tätigkeit als Jagdvorsteher wurde Adam von seinem Stellvertreter Rast als Zeichen der Anerkennung mit einem Präsent bedacht.

Wie Adam im Jahresrückblick ausführte, sei er Mitte April 2018 bei den Außenaufnahmen zur Erstellung des forstwirtschaftlichen Gutachtens zur Situation der Waldverjüngung dabei gewesen. Das erstellte Gutachten, das die Grundlage für den anstehenden Rehwild-Abschlussplan darstellt, wurde Adam im Januar diesen Jahres zugestellt. Darin seien drei Kategorien in Betracht gezogen worden: die Verjüngungspflanzen unter 20 Zentimeter, ab 20 Zentimeter bis zur maximalen Verbisshöhe und Pflanzen über die maximale Verbisshöhe.

Der Verbiss weise bei den in der Hegegemeinschaft begutachteten Baumarten leider eine zunehmende Tendenz auf. Wie Adam betonte, stelle dies beim Nadelholz noch kein Problem dar. Beim Laubholz aber müsse dieser Trend gestoppt werden. Als Empfehlung aus dem Gutachten gehe hervor, dass man den Abschuss in der kommenden Planungsperiode erhöhen müsse, um dem Laubholz größere Aufwuchschancen einzuräumen. Die Verbisssituation sollte sich damit wieder positiv beeinflussen lassen. Laut Adam befasste sich der Vorstand im vergangenen Jagdjahr auch mit dem Jagdkataster. Dieses wurde der Jagdgenossenschaft in der Zwischenzeit vom Vemessungsamt zugestellt. Durch den neuen Digitalisierungspakt kostete die Aktualisierung lediglich 50 Euro.

Wie der Jagdvorsteher ferner berichtete, seien im Herbst einige Wildschäden im Revier festgestellt worden. Ein Antrag auf Schadensersatz wurde aber nicht gestellt. Adam dankte besonders der Jägerschaft für die Hege und Pflege des Reviers. Sein Dank galt auch seinem Stellvertreter Rast und dem Vorstandsteam für die Unterstützung sowie Anna Eckert für die vorbildliche Pflege der Viehwaage.

Jagdpächter Markus Grillmayer teilte mit, dass der Rehabschussplan erfüllt wurde. Es seien auch drei Wildschweine erlegt worden. Die Rotten mit bis zu 35 Stück würden immer größer werden. Grillmayer dankte seinen Helfern Michael Kick und Josef Koller. Laut Bürgermeister Lenk werde sich die Gemeinde wieder mit am Wegebau beteiligen. Die Jagdgenossen beschlossen einstimmig, den Jagdpacht für den Wegebau wieder in der Kasse zu belassen.

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