Schirmitz
17.07.2026 - 16:54 Uhr

Gut 350 Schirmitzer stimmen beim Dorfsingen "Über den Wolken" an

Besser hätte es nicht laufen können: Das dritte Schirmitzer Dorfsingen war ein Riesenerfolg. Rund 350 Besucher lauschten, klatschten und sangen gemeinsam, bis es dunkel wurde.

Man nehme einen lauen Sommerabend, einen schönen Platz in der Dorfmitte, eine nette Bewirtung, engagierte Chöre und ein gut gelauntes Publikum. Mit dieser Mixtur kann das Schirmitzer Dorfsingen nur ein Erfolg werden. Vergangenen Donnerstag fand es zum dritten Mal statt, und wieder war der Abend bestens besucht. Organisator war erneut der Männergesangverein Frohsinn. Vorsitzender Roland Werner begrüßte auf dem Dorfplatz das Publikum – wobei die Zuhörer ja selbst zu Mitwirkenden wurden –, ein Dorfsingen eben.

Zunächst aber traten Männergesangverein und Kirchenchor auf, jeweils begleitet von Wolfgang Ziegler am Klavier. Das hatten die Helfer vom Bürgersaal auf den angrenzenden Dorfplatz gerollt. Der Männerchor intonierte unter anderem schwungvoll „Santiano“ und „Heimweh“. Bei „De Hamborger Veermaster“ übernahm Joachim Pachal den Solopart, das Publikum summte und schunkelte mit. Der Kirchenchor glänzte mit Klassikern wie „Azzurro“, „Spiel noch einmal für mich, Habanero“ oder „Ich war noch niemals in New York“. Auch hier trällerten viele im Publikum den Refrain mit. Der Applaus war allen Akteuren sicher.

Damit das Dorfsingen zu Recht seinen Namen trägt, waren danach wieder alle Zuhörer an der Reihe. Bei „Über den Wolken“ stimmte das Publikum ebenso kräftig ein. Und während es langsam dunkel wurde, legte sich die Grafflmusik samt Teufelsgeiger mächtig ins Zeug. Die Musikantentruppe, zeitweise spontan verstärkt durch Bäcker Heribert Lindner aus Lückenrieth am Saxofon, rundete den gelungenen Abend schmissig ab.

Das Lob des Vorsitzenden Roland Werner galt am Ende auch der Helfertruppe am Verpflegungsstand, die unermüdlich die Gäste mit Bratwürsten vom Grill und Getränken versorgt hatte.

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